Auch echte Experten lernen nie aus
Bild: Grünebaum
Mit Interesse verfolgten die Landwirte die Ausführungen zum Anbau von Ackerbohnen. Auf einem Feld von Rudolf Hoberg-Eickelmann erfuhren sie Details.
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Verantwortliche des Eiweißfuttermittelprojektes „Vom Acker in den Futtertrog“ der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft streiften mit Mitgliedern der landwirtschaftlichen Ortsverbände Diestedde, Liesborn und Wadersloh durch die Felder. Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Körnerleguminosen Ackerbohne, Erbse und Soja.

Auf dem Hof Hoberg-Eickelmann in Liesborn ging es los. Rudolf Hoberg-Eickelmann selbst schilderte seine Erfahrungen aus 27 Jahren Ackerbohnenanbau. Besonders anschaulich erklärte er auf dem Feld, worauf zu achten ist. Wichtig sei die Standfestigkeit und die Fixierung des Stickstoffs nach der Ernte. Genauso ging er auf mögliche Problemfälle ein, darunter auch die Verunkrautung auf einem Ackerbohnenfeld.

Christoph Dahlmann von der Arbeitsgemeinschaft gab einen Überblick über Ziele des Projektes. Derzeit würden ungefähr 70 Prozent der Eiweißträger in den Futtermitteln über Importware – zumeist Soja – gedeckt. Heimische Leguminosen böten aber Chancen: Sie können enge Fruchtfolgen auflockern, und durch ihre Eigenschaft als Leguminose, Luftstickstoff durch ihre Knölchenbakterien zu binden, kann in erheblichen Umfang auf energieintensiv hergestellten synthetischen Stickstoff verzichtet werden.

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