Baumaßnahmen verändern Bild der Gemeinde
Bild: husmann
Abgeschlossene und noch laufende Baumaßnahmen in der Gemeinde Wadersloh nahmen (v.l.) Bauderzernent Mathias Wehmeyer, Norbert Morfeld, Allgemeiner Vertreter, sowie Bürgermeister Christian Thegelkamp ins Visier. Das Bild zeigt die Verwaltungsspitze an der neuen Skateranlage in Wadersloh.
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Erste Station war Diestedde. Hier besichtigte die Gruppe den neuen Ballfangzaun an der Ost-Seite des Sportplatzes. Vor Ort trafen sie dabei auf Hubert Drüke und seine Tochter Heike Freise. Die Firma Drüke hat den Zaun nicht nur installiert, sondern auch finanziell der Gemeinde unter die Arme gegriffen. Nach der Renovierung des Sportheims sowie der Errichtung der Flutlicht- und Beregnungsanlage „kann sich der Sportplatz sehen lassen“, zeigte sich Thegelkamp zufrieden. Mit der Bogensport-Abteilung, die stetig anwachse, habe der Verein ein Alleinstellungsmerkmal. Hier wolle man in Zukunft noch überlegen, wie man platztechnisch helfen könne.

Weiter ging die Fahrt nach Liesborn. Hier sind Turnhalle und Lehrschwimmbecken in die Jahre gekommen. Seit 1968 werden sie täglich genutzt, jetzt herrscht hier langsam Handlungsbedarf. Während für das Lehrschwimmbecken noch eine Lösung gesucht wird, die auch in die politischen Beratungen gehen wird, hat sich in der Turnhalle was getan. Stefan Schnitker vom Gebäudemanagement der Gemeinde erklärte die Maßnahmen. Der komplette Hallenboden wurde für rund 40 000 Euro erneuert. Nahtlos und in einem angenehmen Blauton gehalten, kann darauf künftig gesportelt werden. Nur noch ein letztes Finish für den Glanz und die Markierungen fehlen.

Rote-Erde-Siedlung ist schmuckes Quartier

Zweite Station in Liesborn war die Siedlung „Rote Erde“, die seit gut acht Wochen fertig ist. Hier ist nach der umfassenden Straßen- und Kanalerneuerung ein schmuckes Quartier entstanden. Der Zustand der Straßen sei wirklich sehr schlecht gewesen, sagte Bürgermeister Thegelkamp und zählte sogleich weitere Straße in der Gemeinde auf, die in Zukunft ins Visier genommen werden sollen. In Wadersloh seien beispielsweise die Hermann-Stehr-Straße und die Brüggemannstraße in einem schlechten Zustand, in Diestedde die Eichendorfstraße und in Liesborn die Ostkampstraße und die Osthusener Straße.

Ein Dorn im Auge ist dem Bürgermeister auch die Parkplatzsituation und der Einfahrtsbereich am Gymnasium Johanneum. Hier müsse man sich in Zukunft etwas überlegen, machte er deutlich. Auch im Johanneum ist in den Ferien gearbeitet worden, hier standen Sicherheits- und Informationstechnik im Fokus.

Neue Maßnahmen auf der Liste

wei weitere Stationen wurden in Wadersloh in den Blick genommen. Noch in Arbeit, aber in den letzten Zügen, ist der Ausbau des Krummen Weges von der Benteler Straße bis zur Boschstraße. Hier muss noch die Feinbetondecke aufgebracht werden. Insgesamt werden zehn Straßenlaternen aufgestellt, sodass beispielweise Radfahrer bequem und sicher ihren Arbeitsplatz im Gewerbegebiet erreichen können. Nach den Sommerferien können sich die Schüler auf die brandneue Kunststofflaufbahn am Sportplatz in Wadersloh freuen, die Eröffnung ist am 24. August um 14 Uhr. Nächste Woche gibt es auch an der Skateranlage etwas zu sehen: Dann werden die neuen Rampen aufgestellt.

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