Bitte einsteigen in den Bürgerbus
Bild: Braun
So könnte das Fahrzeug aussehen, das die Wadersloher künftig von A nach B bringt. Der Bürgerbus aus Hoetmar machte Station in Liesborn, als das Projekt vorgestellt wurde.
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Der unterstützt das Projekt in Wadersloh tatkräftig. Seit einigen Wochen sind die Initiatoren des Projektes in die Informationsoffensive gegangen. In allen drei Ortsteilen luden sie Bürger zu Informationsveranstaltungen ein, in deren Verlauf auch der Hoetmarer Bus begangen werden konnte. Drei Mal reisten die Hoetmarer Busbetreiber mit ihrem Fahrzeug an um den Gründungsvätern in Wadersloh Starthilfe und praktische Tipps zu geben.

Wie kann ein Fahrplan aussehen, wie der Einsatzplan der Fahrer? Wie kann sich der Verein und die Gemeinde bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern im Bus bedanken? Auf fast alle Fragen gab es beispielsweise in Liesborn eine Antwort. Insgesamt konnten über 130 Menschen auf den Infotreffen begrüßt werden. „Die zeugt von dem großen Interesse am Projekt“, freute sich Bürgermeister Christian Thegelkamp. Eine im Rahmen des Kernbereichsmanagement entstandene Gruppe aktiver Bürger hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt nach Wadersloh zu holen. „Mit einem Bürgerbus können wir alle Lücken im öffentlichen Nahverkehr schließen“, sagte Hans Rothfeld, Mitbegründer der Busidee, „bald kann man von Wadersloh aus nach Berlin, Hamburg oder New York kommen, ganz ohne Auto.“

Diese Ankündigung ist natürlich eine rhetorische Übertreibung. Die Fahrtrouten des Bürgerbusses sollen natürlich nicht bis in die Großstädte der Welt führen, sondern nur die Anschlusslücken beispielsweise nach Oelde oder Lippstadt schließen. Von Wadersloh soll dies alsbald möglich sein, geht es nach dem Willen der Gemeinde Wadersloh, dem Kreis Warendorf, der RVM (Regionalverkehr Münsterland GmbH) und natürlich den Ideengebern aus der Bürgerschaft. Es kommt also etwas ins Rollen.

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