CDU verspricht „sichere Füße“
Besuch in der Villa Mauritz: Die CDU-Fraktion mit Rudi Luster-Haggeney (2. v. l.) an der Spitze wurde von Michael Frerich (links), dem Vorsitzenden des Kolping-Jugendwerks als Träger der Einrichtung, sowie von der Jugendtreff-Verantwortlichen Anja Carré (Mitte) empfangen.

Im Rahmen einer Besichtigung des Jugendtreffs stellte die Leiterin Anja Carré anschaulich das pädagogische Konzept vor, wobei sie auch auf die Schwierigkeiten einging, Jugendliche und junge Erwachsene für den Jugendtreff zu gewinnen. Sie wies auf den begrenzten Platz in den Räumlichkeiten hin. Außerdem ging sie darauf ein, dass das finanzielle Budget, mit dem sie auskommen müsse, nicht alles zulasse, was wünschenwert wäre.

Um das zu veranschaulichen, erläuterte der Vorsitzende des Kolping-Jugendwerks, Michael Frerich, zusammen mit dem Vorstandsmitglied Christian Kettrup, welche finanziellen Mittel dem Verein neben dem festen Zuschuss der Gemeinde Wadersloh zur Verfügung stehen sowie welche Mittel über Spenden und Projektförderungen eingeworben werden. Positiv hob er die finanzielle und inhaltliche Unterstützung durch das Jugendamt des Kreises Warendorf hervor.

Nach Angaben der Gemeindeverwaltung zahlt sie an die Einrichtung 75.000 Euro im Jahr, wobei sich die Summe nicht nur aus eigenen Mitteln zusammensetzt. Der Kreis Warendorf reicht nach eigener Darstellung Gelder des Landes Nordrhein-Westfalen an den Jugendtreff weiter.

In einer angeregten Diskussion wurden Standpunkte ausgetauscht und Verbesserungsmöglichkeiten für die Zukunft diskutiert, wie es in der Mitteilung der Union weiter heißt. „Die Information vor Ort ist ein wichtiger Baustein unserer politischen Arbeit“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Rudi Luster-Haggeney. In diesem Zusammenhang sicherte er zu, dass die empfangenen Hinweise in die Beratungen des Familien- und Sozialausschusses am Montag, 29. August, einfließen werden, um im Ergebnis die Zukunft des Wadersloher Jugendtreffs auf sichere Füße stellen zu können.

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