DNA des Baken-Werfers liegt vor
Von hier wurde der Fuß einer Bake auf ein Auto geworfen. Der Fahrer blieb unverletzt.

„Die Experten haben an dem Bakenfuß und an weiteren, am Tatort gesicherten Spuren, übereinstimmende männliche DNA gefunden“, berichtet Götze.

Ermittlungen dauern an

Die Mordkommission geht davon aus, dass die gefundenen DNA-Spuren mit der Tat im Zusammenhang stehen. „Die Vermutung, dass wir durch die gesicherten Spuren weitere Ermittlungsansätze erlangen, hat sich also bestätigt“, betont Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt und ergänzt: „Die Ermittlungen zur Herkunft der Spuren dauern an.“

Ergebnisse in Datenbanken eingespeist

Das heißt, die Ergebnisse wurden mittlerweile in die entsprechenden Datenbanken eingespeist. Sollte sich dort kein Treffer ergeben, habe man noch andere Möglichkeiten, den Kreis der Verdächtigen einzugrenzen. Welche das sind, dazu will sich Botzenhardt aus ermittlungstechnischen Gründen nicht äußern. Auch, ob man weiter von mehreren Werfern oder doch nur von einem ausgeht, verrät er nicht. „Das ist spekulativ“, sagt er.

Ratsam sei es, wenn sich der oder die Werfer stellen würden. „Man steht immer etwas besser da, wenn man ein Geständnis ablegt“, äußerte er sich.

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