Damit in Wadersloh alles rund läuft
Bild: Grünebaum
Drei, zwei, eins. . .: Wenige Sekunden, bevor der Kreisverkehr am Dreischenhoff in Wadersloh durch das Zerschneiden des rot-weißen Flatterbandes eingeweiht wird, greifen alle Beteiligten um Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Christian Thegelkamp zur Schere.
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Es sei der Abschluss eines echten Gemeinschaftsprojektes. „Hier läuft es rund“, stellte der Landrat mit Blick auf die verbesserte Infrastruktur am Einzelhandelszentrum Dreischenhoff fest. Weniger Unfälle, weniger Wartezeit – das seien Vorteile des Kreisverkehrs. Und es gab gleich noch einen Grund zu feiern. Der Landrat überraschte mit einem „kleinen Jubiläum“: Der Kreisverkehr sei der 25. an einer Kreisstraße. „Es ist ein Markenzeichen des Münsterlandes, die Infrastruktur in Ordnung zu halten“, lobte Gericke.

Waderslohs Bürgermeister Christian Thegelkamp stellte die Bedeutung des Bauprojektes heraus. Wie wichtig die Verkehrssituation am Dreischenhoff für Wadersloh sei, habe sich gezeigt, als die Straße nicht mehr befahrbar gewesen sei. Schließlich herrsche dort permanenter Betrieb. Nicht zuletzt, um die angesiedelten Märkte zu erreichen. Die Baukosten betrugen 320 000 Euro. Die Ausführung er folgte durch die Gemeinde Wadersloh, die auch die Kosten übernahm, die nicht durch Fördermittel gedeckt waren. 60 Prozent stammen aus Landesmitteln, was 192 000 Euro entspricht. Zuschussnehmer war der Kreis Warendorf als Straßenbaulastträger. Der Bauauftrag ging an die Firma Pollmann in Beckum.

An der Feierstunde mit anschließendem Frühstück im Rathaus nahmen unter anderem Vertreter der Bezirksregierung und des Kreistages teil. Auch Paul Tegelkämper, Vorsitzender des Kreisbauausschusses, griff zur Schere und schnitt das rot-weiße Flatterband durch. Währenddessen rollte der Verkehr über den Kreisverkehr im Dorfkern munter weiter. Eine Bestätigung für die Kommunalpolitiker, an einem Verkehrsknotenpunkt langfristige infrastrukturelle Veränderungen vorgenommen zu haben.

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