Festakt stimmt auf Jubiläumsjahr ein
Bild: Husmann
Stimmgewaltig begeisterte der Männergesangverein „Lyra“ unter der Leitung von Johannes Tusch beim Festakt zum Ortsjubiläum in der Realschule. Die Strophen des Liedes „Vaterland, in deinen Gauen“ von Mendelssohn-Bartholdy hatten die Sänger zur Freude des Publikums auf Wadersloh umgeschrieben
Bild: Husmann

 Das Collegium Musicum Wadersloh unter der Leitung von Christoph Hein eröffnete den Festakt mit der Suite in D von Händel. Ebenso viel Applaus erhielten die Beiträge des Kirchenchors St. Margareta Wadersloh, der von Dominik König dirigiert wurde. Gemeinsam mit Brasso festivo und dem Männergesangverein „Lyra“ intonierte der Kirchenchor das Lied „Nun danket alle Gott“.

Der MGV „Lyra“ punktete bei den Gästen vor allem mit dem auf Wadersloh umgeschriebenen Lied „Vaterland, in deinen Gauen“ von Mendelssohn-Bartholdy.

Die kühne These, dass der bekannte Dichter Heinrich Heine wohl in Wadersloh gewesen sein könnte, stellte Herbert Fortmann, Vorsitzender des Heimatvereins Wadersloh, in seiner Rede mit einem Schuss Humor auf. Dazu zitierte er aus Heines „Deutschland – ein Wintermärchen“ einige Verse über die Westfalen.

Bürgermeister Christian Thegelkamp wünschte den Feierlichkeiten im Jahresverlauf den besten Erfolg. Er appellierte an die Gemeinschaft im Ort und forderte dazu auf, auch neue Familien schnell einzubinden, damit sie im Dorf heimisch werden.

Auf die historische Namensgebung von Wadersloh ging Prof. Dr. Paul Leidinger, Vorsitzender des Kreisheimatvereins, in seinem Grußwort ein.

Mit einem Augenzwinkern überreichte Landrat Dr. Olaf Gericke Bürgermeister Christian Thegelkamp ein historisches Dokument aus dem Kreisarchiv, in dem vor 125 Jahren ein Amtmann aus Diestedde die Einschränkungen von „Fastnachts-Belustigungen“ beim Bürgermeister forderte. „Für das bevorstehende Jubiläumsjahr in Wadersloh soll es, wie ich gehört habe, keine Einschränkungen geben“, betonte der Landrat und forderte die Bürger dazu auf, kräftig zu feiern.

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