Festival mit Wohnzimmer-Atmosphäre
Zu den spanischen Liedern von „The Quiezles“ fing das Publikum sogar an zu tanzen.

Für die Zuhörer wurde eine „Wohnzimmer-Atmosphäre“ geschaffen. So konnten sie zum Beispiel auf dem Sofa Platz nehmen, um den Musikern zu lauschen. Andere brachten Decken und Stühle mit, um sich auf ihnen niederzulassen und zuzuhören.

Zwei Jahre hatte das Projekt „Mach ma Akustik“ zuvor Pause gemacht. Beim Neustart freuten sich die Veranstalter des Musikkulturvereins über einen perfekten Sommerabend. Peter Eickerling, der Vorsitzende des Vereins, sagte: „Mit den vier Bands soll eine große Gruppe angesprochen werden, egal ob jung oder alt. Die Atmosphäre am Museum macht den Rest.“ Mit dieser Einschätzung lag Eickerling genau richtig.

Die Gruppen „Chairwalk“, „Pocahontas on Crack“, „The Quiezles“ und „Björn Alberternst & The Menace of Tyranny“ boten dem Publikum jede Menge Abwechslung. Die Jungs von „Chairwalk“ aus Wadersloh und Benteler stehen eigentlich für forschere Töne. Für das Festival hatte sich die Metalband jedoch etwas Neues überlegt. Die Musiker passten ihre Stücke dem Charakter der Akustiksession an. „Björn Alberternst & The Menace of Tyranny“ touren schon länger durch den Kreis Warendorf. Bei „Mach ma Akustik“ unterhielten sie die Zuhörer mit Coverstücken und eigenen Liedern.

Die vier Musiker von „Pocahontas on Crack“ stehen für einen Mix mehrerer Musikstile: Rockabilly, Punkrock und Pop. Auch die Texte sind vielseitig, wie das Publikum am Samstagabend erfuhr. „The Quiezles“ brachten die Menschen mit ihren spanischen Stücken sogar zum Tanzen.

Die drei Musiker stehen schon seit 13 Jahren auf der Bühne und haben sichtlich nach wie vor großen Spaß an ihrer Musik. Und so ging es auch den Zuhörern. Bis Mitternacht durften sie tanzen, schunkeln und mitsingen. Die eine oder andere Band hat bestimmt ein paar neue Fans gewonnen.

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