Gasleck in Wadersloh: Bewohner  zurück
Bild: Edelkötter
Eine Gasleitung des Versorgers Westnetz ist am Donnerstag beschädigt worden. Das austretende Gas wurde kontrolliert abgefackelt. Die Reparaturarbeiten sind heute fortgesetzt worden.
Bild: Edelkötter

Strom hatten die mneschen direkt nach ihrer Rückkehr ins Zuahsue. Ab Mitternacht floss auch Wasser aus dem Kran. Nur auf Gas mussten sie noch verzichten – bis weit in den Freitag hinein.

Bevor die Menschen ihre Häuser betreten durften, wurden intensive Messungen in den Räumen durchgeführt.

Wohl bei Tiefbauarbeiten war am Donnerstag gegen 17 Uhr in der Von-Langen-Straße eine Gasleitung schwer beschädigt worden. Gas trat als weithin sichtbare Stichflamme heraus. Glück im Unglück war, sagt Westnetz-Pressesprecherin Ingrid Meering, dass die Wadersloher Feuerwehr sehr umsichtig an der Gefahrenstelle vorgegangen sei und dass zwei Westnetz-Mitarbeiter in Wadersloh wohnten. Sie seien schnell zur Stelle gewesen. „Da sie das Gasnetz bis ins Detail kennen, konnten sie sofort Maßnahmen einleiten“, sagte Meering.

 Wie berichtet, wurde vor und hinter der Flamme die Leitung gekappt, um so die Gaszufuhr hin zur beschädigten Stelle einzudämmen. „Wichtig war dabei, dass der kleinstmögliche Bereich der Leitung still gelegt wird, um nicht zu viele Haushalte von der Versorgung abzukoppeln“, berichtete Meering auf Nachfrage. Fünf Häuser an der Von-Langen-Straße waren von der Maßnahme direkt betroffen und fortan ohne Gas. Der Brand hatte zudem die Stromleitung zerfressen. Aus diesem und aus Sicherheitsgründen musste am Donnerstag vorübergehend die Energie abgeschaltet werden. Und zwar bis zirka 23 Uhr, wie Meering mitteilte. Die Bewohner der Von-Langen-Straße und weitere Anwohner musste also im Dunkeln ausharren.

Im Laufe des Freitags wollte Westnetz das beschädigte Leitungsstück austauschen.

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