Gesucht - gefunden: Hunde in Aktion
Bild: Husmann
Für die gute (Such-)Leistung bekommt Australian-Shepherd-Rüde „Miró“ von Heinz Lippert ein Leckerchen im Beisein von Frauchen Anja Petermann (l.) und Trainerin Heike Fiebag. Beim „Mantrailing“ (Personensuche) ist Nasenarbeit angesagt.
Bild: Husmann

„Mantrailing“ war angesagt. Damit ist die Personensuche mit Hunden gemeint. Anja Petermann, die fast 16 Jahre als Sozialarbeiterin im Curanum tätig war, beschäftigt damit ihre beiden Australian-Shepherd-Rüden „Merlin“ und Miró“. Sie packte daher die Gelegenheit beim Schopf, mit ihrer Hundegruppe unter der Leitung von Trainerin Heike Fiebag an alter Wirkungsstätte mit den Vierbeinern zu üben.

Als Versteckpersonen hatten sich die Bewohner Rita Kölling, Sybille Heinrich und Heinz Lippert zur Verfügung gestellt. Einrichtungsleiterin Monika Schürmann und Mechthild Teigeler schauten interessiert zu. Zunächst galt es für die jeweilige Versteckperson, sich mit dem Vierbeiner vertraut zu machen – am besten mit einem Leckerbissen.

Dort, wo er gut zehn Jahre gewohnt hat, machte sich Heinz Lippert auf die Suche nach einem Versteck. Als Geruchsträger für den Rüden „Miró“ ließ er seine Jacke an einem Handlauf hängen, um sich beim weiteren Weg durch das Gebäude ein geeignetes Plätzchen zu suchen. Beim Schnuppern an Lipperts Jacke gab es von Anja Petermann für Miró ein Kommando, und sogleich nahm der Rüde die Fährte auf. Es dauerte nicht lange, da hatte er den Bewohner bereits in einem der vielen Zimmer gefunden, obwohl dieser noch mit einem kleinen Abstecher eine Schwierigkeit eingebaut hatte.

„Das ging aber schnell“, staunte Lippert nicht schlecht. Auch Rita Kölling und Sybille Heinrich zeigten sich beeindruckt von der Leistung der Hunde. „So etwas habe ich noch nie mitgemacht“, sagte Sybille Heinrich begeistert.

 „Hier ist das Suchen für den Hund noch schwieriger als draußen. Der Geruch wabert durch die Räume und kann sich nicht so gut anhaften. Auch das Klima ist anders“, erklärte Trainerin Heike Fiebag der Gruppe. Sie begleitete die Mensch-Hunde-Teams beim Suchen und achtete auf die Feinheiten, denn beim „Mantrailing“ geht es auch darum, auf die Körpersprache des Hundes zu achten.

SOCIAL BOOKMARKS