Großbaustelle geht dem Ende entgegen
Schweres Gerät: Vor einigen Wochen hat die Baufirma von Hermann Schröer (im Bagger) mit dem Abriss auf dem ehemaligen Raiffeisengelände begonnen. Dort soll ein Lärmschutzwall entstehen.

 „Gegen Ende der Woche müssten wir eigentlich mit fertig sein“, sagt Hermann Schröer. Die gleichnamige Baufirma des Diestedders zeichnet für den Abriss verantwortlich. Entstehen soll an der Stelle ein Lärmschutzwall mit Begrünung Der etwas drei Meter hohe Wall soll nahtlos an den bereits bestehenden am alten Schützenplatz anschließen und vor allem den Anwohnern zugute kommen, betont Hermann Schröer im Gespräch mit der „Glocke“. Bereits jetzt nach dem Abriss hätten einige Anwohner bemerkt, dass es vor Ort deutlich lauter geworden sei. Somit müsse auf jeden Fall wieder ein Lärmschutzwall errichtet werden, um die Wohnqualität nachhaltig zu verbessern.

Vor einigen Wochen hat sein Betrieb mit dem Rückbau der Immobilie begonnen, die das Unternehmen bereits vor drei Jahren erworben hat. Um die Abrissgenehmigung zu erhalten, habe man sogar ein so genanntes faunistisches Gutachten anfertigen lassen, berichtet Hermann Schröer. Dabei hätten Experten die seit rund zehn Jahren leer stehenden Gebäude auf das Vorkommen seltener und schützenswerter Tierarten untersucht – allerdings mit negativem Ergebnis.

„Vor 40 Jahren war dort, wo jetzt die Betonhalle steht, die alte Molkerei“, blickt Bauherr Hermann Schröer zurück. Die Betonhalle bleibe zunächst stehen, werde irgendwann aber vermutlich auch abgerissen werden. Schröer plant zudem, an der Kurzen Straße, neben dem bereits bestehenden Mehrfamilienhaus, eine weitere Immobilie mit sechs barrierefreien Wohneinheiten zu errichten. Denkbar wäre laut Schröer auch noch ein weiteres Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen. Die Fläche zwischen den Grundstücken und dem Lärmschutzwall soll nach seiner Vorstellung begrünt werden.

Die Dorfentwicklung sei momentan positiv, auch das neue Baugebiet Diestedde West II entwickele sich gut. Einziges, aber bedeutendes Manko in der dörflichen Infrastruktur ist für Hermann Schröer der fehlende Lebensmittelmarkt.

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