Heimatabend auf dem Hof Hauptmeier
Texte und Geschichten aus Wadersloh stehen am Freitag, 25. August, auf dem Hof Hauptmeier im Mittelpunkt. Der Heimatverein Wadersloh lädt alle Interessierten zu einem heimatlichen Abend ein. Das Bild zeigt das Alte Pastorat, das 1774 bis 1775 neben der Kirche erbaut und 1967 abgebrochen wurde.

 In den Heften „Auf Klei und Sand“ sind einige von ihnen enthalten. Die Texte werden am Freitag, 25. August, von 17 bis 19 Uhr auf dem Hof Hauptmeier, Stromberger Straße, näher vorgestellt. Dazu lädt der Heimatverein als Teil seiner Feierlichkeiten zum 70-jährigen bestehen alle Mitglieder und Interessierten ein. Es geht um Wadersloher Texte, die von Bürgern aller Generationen geschrieben wurden und dem Heimatverein wichtig sind, „da sie mit dem Lebensgefühl im Ort zu tun haben“, heißt es in der Ankündigung.

Damit sie nicht in Vergessenheit geraten, hat der verstorbene Hans Josef Kellner im Frühjahr das „Wadersloher Lesebuch“ vorgestellt. Außer Werken von Jans Füting finden sich dort auch Texte von Schlegel, Helmert, Hansmeier, Goldhammer, Meik, Ueter, Vogel, Wurmbach und anderen sowie viele Bilder aus Wadersloh. Im ersten Teil der Veranstaltung bei Hauptmeier wird eine Auswahl daraus vorgetragen.

Der zweite Teil des Abends wird von Paul Vogel gestaltet. Er hat einige Jahre nach dem Krieg als Kind in Vahlhaus gelebt und seine Erinnerungen, zum Beispiel zum Kartoffelroden oder Runkelnverziehen, in seinem Erzählband „Tage wie Glas und Spreu“ aufgeschrieben. Im dritten Teil berichten sechs Zeitzeugen aus Wadersloh über bekannte Orte aus ihrer Jugend, die es teilweise so nicht mehr gibt, etwa das alte Pastorat, Hohe Holtermann, Freudenberg, Wilhelmstraße und Überwasserstraße.

Mit Musik auf der Querflöte, Getränken und gebackenem Struven werden die Erinnerungen stimmungsvoll ergänzt. Der Heimatverein Wadersloh freut sich auf viele Heimatfreunde und Gäste

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