Hochwasserschutz und Windkraft interessieren die Bürger
Bild: Husmann
Um den Hochwasserschutz an der Glenne ging es in dieser Woche im Ausschuss für Bau-, Planung und Struktur.
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Dazu war auch Ulrich Detering von der Bezirksregierung Arnsberg eingeladen worden. Er berichtete über das laufende Planfeststellungsverfahrung zum Hochwasserschutz Glenne im Bereich der Gemeinde Wadersloh. Er skizzierte zunächst die Historie des Hochwasserschutzes und erklärte, was genau geplant wird. Kurz gefasst sollen die Glennedeiche nach außen verschoben werden, so dass sie praktisch im Gelände verschwinden und die entstandene Aue überflutet werden kann. Dabei handele es sich um ein einfache, aber wirksames System, betonte Detering. Die Umsetzung soll in sinnvollen Abständen bis 2018 erfolgen.

Axel Steigüber (Sachkundiger Bürger) und Paul Petertombeck (CDU) machten deutlich, dass man jetzt seit langem zum ersten Mal wieder etwas von den Planungen höre und die Angelegenheit noch einmal in den Fraktionen beraten werden soll. Ein entsprechender Beschlussvorschlag wurde in der Sitzung einstimmig verabschiedet.

Über die notwendig gewordene Anpassung der Windpotenzialanalyse informierte der Allgemeine Vertreter Norbert Morfeld die Ausschussmitglieder. Das Büro Wolters & Partner erarbeite Kriterien, so genannte weiche und harte Faktoren, nach denen in den Gremien des Rates abgewogen werden könne. Die Studie werde also nicht als Ergebnis vorgestellt, sondern sei die Grundlage für eine weitere Beratung des Themas. Die Studie selbst sei die notwendige Rahmenplanung für ein späteres Flächennutzungsplanänderungsverfahren.

Unter Punkt Verschiedenes gab Bürgermeister Christian Thegelkamp bekannt, dass die Arbeiten an der Kunststofflaufbahn an der Carl-Diem-Sporthalle begonnen haben. Etwa in der zweiten oder dritten Maiwoche soll die Bahn fertig sein, die offizielle Einweihung soll Ende der Sommerferien stattfinden.

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