„Hundestinker“ sind ein Ärgernis
Bild: Husmann
Bastian, Joeline, Alina und Alona ärgern sich über die vielen Hinterlassenschaften von Hunden in der Nähe ihres DRK-Kindergartens „Flohzirkus“ ebenso wie (hinten, v. l.) Einrichtungsleiterin Elke Beck sowie Anja Teigeler und Nadine Niggemann vom Elternrat.
Bild: Husmann

„Seit dem Winter ist es extrem geworden“, beschreibt Leiterin Elke Beck das unappetitliche Problem. Ob an den Parkplätzen entlang des Kindergartens, auf dem Fußweg oder sogar einmal direkt vor dem Eingangstor – im Dunkeln habe man die Haufen oft nicht gesehen, die Kinder hätten den Dreck mit ihren Schuhen in die Einrichtung getragen.

So mussten Elke Beck und ihr Team häufiger zum Putzeimer greifen und den Schmutz entfernen. Das wollen auch die Eltern der Kindergartenkinder nicht länger so hinnehmen. „Es kann nicht sein, dass die Arbeitszeit der Erzieher für so etwas draufgeht“, ärgert sich Anja Teigeler gemeinsam mit Nadine Niggemann vom Elternrat der Einrichtung. Sie überlegen jetzt, entsprechende Zettel aufzuhängen.

Auch die Kinder hätten ein Bewusstsein für die „Hundestinker“, wie sie im Kindergarten genannt werden, entwickelt, berichtet Elke Beck. Gassigänger in der Nähe des Kindergartens würden vom Fenster aus von den Kleinen beobachtet. Ihre Vermutung ist allerdings, dass die Verunreinigungen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden passieren.

Auf dem Fußweg hinter der Hofwiese, der ins Liesborner Holz führt, habe Jutta Müller, die als Putzfrau an der Grundschule tätig ist, einmal 49 Haufen gezählt, führt Elke Beck weiter aus.

Gemeinsam mit Eltern und Kindern appelliert sie an die Hundehalter, Rücksicht walten zu lassen und den Plastikbeutel beim Gassigehen nicht zu vergessen.

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