Ideenschmiede für die Leader-Bewerbung
Bild: Rothfeld
Ideenschmiede für die Bewerbung zur Leader-Region „Lippe-Möhnesee“. Ein erster Workshop fand dazu am Dienstagabend im Rathaus in Wadersloh statt. 
Bild: Rothfeld

 Diese und weitere Themen standen am Dienstag beim ersten Leader-Workshop im Ratssaal im Mittelpunkt. Interessierte Bürger aus der Region nahmen daran teil. Im Januar soll die Bewerbung um die Leader-Region „Lippe-Möhnesee“ mit vielen konkreten Projekten und Ideen auf den Weg gehen. Sollten diese überzeugen, wird die neue Leader-Region „Lippe-Möhnesee“ von der Europäischen Union Zuschüsse erhalten, um die geplanten Projekte auch umsetzen zu können.

Bereits vor zwei Wochen hatte in Ostinghausen die Auftaktveranstaltung zu dem Projekt stattgefunden und durch die große Beteiligung gezeigt, wie wichtig das Thema vor Ort ist. In einer ersten Umfrage war dabei ermittelt worden, wie bedeutend die Themen im einzelnen für die Bürger sind. Dabei war deutlich geworden, dass besonders fehlende Mobilität und Gebäudeleerstände, aber auch die Landflucht große Probleme darstellen, mit denen auch die Bewerberregion „Lippe Möhnesee“ zu kämpfen hat.

Die insgesamt vier Schwerpunkte werden jeweils in zwei Workshops erarbeitet. Beim Auftakt in Wadersloh standen die Handlungsschwerpunkt „Dorfentwicklung und ländliche Lebensqualität“ im Fokus. In drei Gruppen wurden erste kreative Ideen und Vorschläge dazu gesammelt. Jeder Teilnehmer konnte eigene Vorschläge auf einem Projektblatt festhalten.

In der Diskussionsrunde in den Gruppen wurde deutlich, dass vielen ein generationsübergreifendes Miteinander in den Gemeinden sehr wichtig ist Vorschläge wie eine Vernetzung der Bürgerbusse oder eine Verbesserung der mobilen Einzelhandelsversorgung könnten erste Ansätze sein, die Mobilität in den Gemeinden zu fördern. Die Idee von bestimmten Punkten („Spots“) mit öffentlichem W-Lan soll vor allem junge Leute reizen.

Erste Ideen waren reichlich vorhanden. Die Motivation von Teilnehmern und Vertretern der Kommunen und Städten zeigte an dem Abend, wie wichtig intaktes und modernes Zusammenleben ist. Anknüpfend an diesen ersten Workshop soll der zweite zum Thema dazu dienen, konkrete Projektpläne für eine Umsetzung zu formulieren.

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