Im Töttchenhotel geht die Post ab
Bild: Ewald
Die Texte sitzen, die Vorfreude steigt: (v. l.) Angelika Gauseweg, Anne Nuphaus,Anneliese Mertens, Alois Löppenberg, Annette Holtdirk und Günther Grünwald von der Theatergruppe der Kolpingsfamilie Liesborn freuen sich schon auf die Premiere vom „Töttchenhotel“ am 9. November.
Bild: Ewald

Die Spieler stehen jetzt in den Startlöchern für die Premiere am Sonntag, 9. November. Um 15 Uhr hebt sich im Klosterhof der Vorhang für die Premiere des Theaterstücks „Dat Töttchenhotel“. Die Bühnenbauer haben dazu die Kulisse einer rustikalen Gastwirtschaft aufgebaut. Das „Töttchenhotel“ ist ein Luststück in drei Aufzügen und wurde von Rinje Bern Behrens und von Ludger Quiter ins Münsterländische übertragen.

Zum Inhalt: Hein Tienken ist Seemann im Ruhestand und hat sich von seinem Ersparten den „Poggenhuser Kroog“ gekauft. Dort bietet er besonders gerne seine Spezialität „Münsterländer Töttchen“ an. Vom Kochen versteht Hein etwas, nur mit den Finanzen klappt es nicht so gut. Deshalb sitzt ihm auch der Gauner Raffig im Nacken, der ihm den Gasthof abjagen will. Um die drohende Pleite abzuwenden, versucht Hein, seine Enkelin Rieke mit einem Ansie Kansteen zu verheiraten. Der ist angeblich reich, in Wirklichkeit aber nur ein Köder von Raffig. Als der Kroog versteigert werden soll, scheint alles aus zu sein, doch da zieht im Hintergrund jemand die Fäden und sorgt dafür, dass Raffig nicht zum Zuge kommt, und Hein Tienken weiterhin im Poggenhuser Kroog „Münsterländer Töttchen“ zubereiten kann.

Sonntag, 9. November, 15 Uhr Premiere; eine weitere Aufführung ist um 20 Uhr im Klosterhof. Die Einnahmen aus den ersten beiden Vorstellungen werden der Hospizgruppe im Kreis gespendet. Sonntag, 16. November, um 18 Uhr; Freitag, 21. November, 20 Uhr; Sonntag, 23. November, 18 Uhr im im Klosterhof in Liesborn, Abteiring 1. Karten für die Aufführung sind bei der Volksbank Liesborn erhältlich.

 In die Rolle von Hein Tienken schlüpft Alois Löppenberg, seine Enkeltochter Rieke Tienken wird von Anne Nuphaus gespielt. Logisgast Hilde Ossendorp wird von Anneliese Mertens verkörpert, die Angestellte Lotte Fegendank von Annette Holtdirk. Günther Grundwald hat die Texte für die Rolle von Gast Giärd Döscher gelernt, Rudolf Winkelhorst die von Anton Siegfried Kansteen. Den Gläubiger Arthur Raffig spielt Rainer Müller, als Freundin Trudi Willig steht ihm Angelika Gauseweg zur Seite. Souffleur Heiner Kampmann kommt ins spiel, wenn der Text mal hakt. Für die Spielleitung zeichnet Monika Kampmann verantwortlich, Technik und Bühnenbau liegen in den Händen von Kersten Drügemöller, Berni Struwe, Antonius Gödde, Heiner Kampmann und Jürgen Drees. Weitere Informationen zu den Aufführungen gibt es unter: www.theatergruppe-liesborn.de.

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