Intakte Natur für Nachwelt erhalten
Bild: Husmann
Naturfotograf Markus Maute präsentierte seine Greenpeace-Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ einem interessierten Publikum.
Bild: Husmann

Zum ersten Mal hatte die Volkshochschule Beckum-Wadersloh zu einer Veranstaltung mit der Umweltorganisation Greenpeace eingeladen, dessen Botschafter der Naturfotograf ist. Seine Multivisionsshow „Naturwunder Erde“, mit der Mauthe durch Deutschland tourt, entführte die Zuschauer an entlegenste Orte und ließ sie so manches Mal staunen.

Ob in der Tundra Alaskas, im Himalaya-Gebirge in Nepal, im südamerikanischen Patagonien, im Pantanal in Brasilien, in Afrika, Russland, im australischen Tasmanien oder in den Tiefen des pazifischen Ozeans – Markus Mauthe hat so ziemlich alle Winkel der Erde bereist.

Ein beneidenswerter Beruf, den der Naturschützer in den Dienst der guten Sache gestellt hat. Wer wie er die Schönheit der Erde mit eigenen Augen habe sehen dürfen, sei angesichts der Umweltzerstörung allerorten getrieben von dem Wunsch, sich für den Erhalt intakter Lebensräume ins Zeug zu legen, erklärte Mauthe. Dies sei der Grund gewesen, sich für die Umweltorganisation Greenpeace einzusetzen, machte er deutlich und warb bei den Besuchern um Unterstützung. Zwischen den beeindruckenden und mit Musik von Kai Arend stimmungsvoll untermalten Fotosequenzen informierte Mauthe über die empfindlichen Ökosysteme der Erde.

Dabei hielt er ein Fülle interessanter Informationen parat. Wer weiß beispielsweise schon, dass man den Bodensee 480 Mal in den russischen Baikalsee kippen könnte und dieser immer noch nicht voll wäre? In seinem Vortrag legte Markus Mauthe immer wieder den Finger in die Wunde. Denn wer beim Anblick idyllischer Landschaften mit seltenen Tieren von haarsträubenden, zerstörerischen Industrieprojekten hört, die in diesen Bereichen geplant sind, wird nachdenklich.

Nachhaltigkeit sei das Gebot der Stunde, stellte der Naturfotograf fest, die vernünftige Förderung erneuerbarer Energien unverzichtbar, um die Umwelt für nachkommende Generationen zu erhalten.

SOCIAL BOOKMARKS