Junge Bäcker mit Feuereifer am Ofen
Das Diestedder Backhaus machte gestern seinem Namen alle Ehre. Der Kindergarten St. Nikolaus war zu Gast, um leckere Stutenkerle zu backen.

 Den größten Teil des Jahres wird der Ofen im Diestedder Backhaus nicht genutzt. Jetzt wurde es kurzerhand zur Weihnachtsbäckerei umfunktioniert. Und dass es da so manche Leckerei gibt, war den Kindern des St.-Nikolaus Kindergartens spätestens am Ende der Backaktion klar.

Mit Bäckermeister Buby Teeke aus Stromberg hatte der Heimatverein einen Profi an den Ofen geholt, der den Kindern nicht nur von seiner Arbeit berichten konnte, sondern auch gleich passende Bäckermützen und Teig für die Kleinen mit im Gepäck hatte. Dass das Formen der Teiglinge und das richtige Zusammenlegen einer Brezel viel Spaß macht, war den Kindern anzusehen.

So formten kleine Hände leckere Stutenkerle und Martinsbrezeln. Ebenso viel Spaß hatte der Bäckermeister, der seinen 17 Lehrlingen gerne behilflich war, wenn die Form dann doch nicht ganz passte. Spätestens als alle Brezeln und Stutenkerle mit Zucker und Rosinen bestückt im Ofen waren, stieg die Vorfreude der Kinder. Nach 15 Minuten Wartezeit war das goldbraune Ergebnis endlich fertig. Auch Buby Teeke war zufrieden mit seinen Nachwuchs-Bäckern und vom Ofen des Backhauses begeistert. „Das ist richtiges Retro-Backen“, stellte der Stromberger fest.

Jürgen Nordhoff und Herbert Weinhold vom Heimatverein sowie Kindergartenleiterin Sonja Aring freuten sich über eine gelungene Premiere der Backaktion: „Das wird bestimmt nicht die letzte Aktion gewesen sein“, stellten die Organisatoren fest. Mit einem Lied bedankten sich die Mädchen und Jungen bei Bäckermeister Buby Teeke und dem Heimatverein für den Einblick in das Backhandwerk.

Sie gingen stolz mit ihren Brezeln und Stutenkerlen zurück in den Kindergarten. Wer den Backofen des Fachwerkhauses in Aktion erleben will, sollte sich den 1. und 2. Dezember vormerken. Zum traditionellen Nikolaussonntag verwöhnt der Diestedder Heimatverein mit Unterstützung von Buby Teeke die Besucher mit frischgebackenen „Schmachtlappen“.

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