Jusos: Erste Projekte zeichnen sich ab
Es wird was mit der Neugründung der Jusos in Wadersloh. Das Interesse war bei einer ersten Findungsrunde groß genug. Etwa 15 junge Menschen nahmen daran teil.

Besprochen wurden unter anderem die Themen und Projekte, die die Jusos in Zukunft angehen wollen. „Wir haben den Grundstein für eine erfolgreiche Juso-Arbeit in der Gemeinde Wadersloh gelegt“, zeigt sich Jonas Henke nach der Gesprächsrunde zufrieden. „Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung“, fügt die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Anne Claßen hinzu.

Wichtige Aspekte der Juso-Arbeit sollen in Zukunft zum Beispiel eine nachhaltige Umweltpolitik, weitere Digitalisierung in Schulen sowie Infrastruktur- und Mobilitätsthemen sein. Konkret berichteten Schüler der Sekundarschule und des Johanneums zum Beispiel darüber, dass sie zwar über modernste Technik in den Klassenräumen verfügten, diese aber viel zu wenig zum Einsatz komme. Stattdessen werde immer wieder auf herkömmliche überholte Kopien zurückgegriffen.

„Dies ist aus Sicht der Jusos nicht nur verschenktes Potenzial, sondern auch ökologisch bedenklich“, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch über umweltfreundliche Infrastruktur wurde gesprochen. „Wir wollen mit unserem Engagement die Politik in der Gemeinde entstauben und jungen Leuten eine Stimme verleihen. Wir üben unseren Einfluss innerhalb der SPD aus und bringen unsere Themen so an die Politiker heran“, erklärt Marco Zaremba. „Gleichzeitig sind wir aber nicht an unsere Partei gebunden und können unsere eigene Meinung zu den in der Politik diskutierten Themen haben.“

Wer mitmachen möchte, braucht kein Parteibuch. Man kann auch ohne SPD-Mitgliedschaft bei Aktionen der Jusos dabei sein. Seit zehn Jahren hatte die Juso-Arbeit Wadersloh geruht. Demnächst soll die Neugründung offiziell und ein Vorsitzender gewählt werden. Dazu sollen erste Projekte und Anträge auf den Weg gebracht werden.

Es gibt bereits eine Internetpräsenz: www.jusos-wadersloh.de.

SOCIAL BOOKMARKS