Keine Langeweile bei der Kolpingjugend
Bild: Husmann
Ob es regnet oder die Sonne scheint: Langeweile gibt es in den Gruppenstunden der Kolpingjugend nicht. Am Freitag, 4. September, startet eine neues Angebot für Kinder aus dem ersten und zweiten Schuljahr, das unter anderem Philipp Möllers, Jacqueline Ottensmann und Isabell Schlieper betreuen (vorne v. l.). Daniel Pottgüter, Simone Hauptmeier und Lea Holtmann (mit Schirm, hinten v. l.) sind schon seit längerem als Gruppenleiter aktiv.
Bild: Husmann

Den hatten die Kolpingjugendleiter schon, als sie selbst noch Kinder waren und an den Stunden teilnahmen. Heute möchte sie davon etwas zurückgeben und engagieren sich ehrenamtlich, um Kindern in Wadersloh ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zu bieten. Feste jährliche Veranstaltungen wie Zeltlager, Karnevals- oder Halloweenparty stehen ebenfalls im Kalender.

„Gruppenleiter zu sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, es macht aber viel Spaß. Die Freude der Kinder ist der Lohn dafür“, sagt Daniel Pottgüter. Er engagiert sich schon länger als Kolpingjugendleiter, von denen es in Wadersloh derzeit 30 gibt. Neu im Team sind Philipp Möllers, Mathias Krumkamp, David Roffeis, Isabell und Jasmin Schlieper, Kathrin Bartsch und Jacqueline Ottensmann. Sie leiten auch die zwei neuen Gruppenstunden, die am 4. September beginnen. Getrennt nach Jungen und Mädchen wird den Grundschülern ein vielseitiges Programm geboten, das je nach Wetter oder auch Lust und Laune der Teilnehmer flexibel angepasst werden kann.

Die Gruppenleiter sind allesamt geschult worden und nehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil. Darüber hinaus greifen sie auf einen ganz persönlichen Erfahrungsschatz zurück: Weil sie selbst Gruppenstunden der Kolpingjugend besucht haben, wissen sie, was allen Spaß macht. Sehr beliebt ist beispielsweise das Spiel „Hans im Glück“. Dabei laufen die Kinder ein oder zwei Straßen ab, klingeln und tauschen einen Gegenstand gegen etwas ein, das der Hausherr loswerden möchte.

Es sei keine Verpflichtung zur Gruppenstunde zu kommen, sondern ein offenes Angebot, betonen die Gruppenleiter. Man habe auch schon mit zwei Teilnehmern etwas unternommen. Mädchen und Jungen aus Diestedde oder Liesborn, deren Eltern bereit seien, ihre Kinder zu den Treffen zu bringen und wieder abzuholen, seien ebenfalls willkommen.

Dass sie mit ihrem Angebot in der häufig stark ausgebuchten Freizeit der Kinder und Jugendlichen einen Platz haben, davon sind die Kolpingjugendleiter überzeugt: „Bei uns wird jede Woche etwas anderes geboten.

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