Kinder sind der Natur auf der Spur
Bild: Husmann
Stattliche Gehörne zeigte Andreas Börnemeier bei den Waldtagen des Hegerings Wadersloh im Kooperation mit dem Heimatverein Wadersloh. Swaantje, Julia, Maximilian, André und Lynn hörten aufmerksam zu.
Bild: Husmann

Gemeinsam mit dem Heimatverein hatte der Hegering die Wadersloher Grundschüler zu „Waldtagen“ eingeladen. Und auch heute Morgen noch gibt es in der Natur viel zu entdecken.

Die Aktion gehört in den Veranstaltungsreigen zum Ortsjubiläum „825 Jahre Wadersloh“. Bernhard Kleickmann, zugleich Vorstandsmitglied im Wadersloher Heimatverein, und seine Kollegen vom Hegering Wadersloh haben dazu auf der Lichtung im Wald von Familie Schulze Bonsel an der Glennestraße acht Stationen aufgebaut.

Dort gaben sie ihr Wissen rund um die heimische Natur gerne preis. In Kleingruppen zogen die Grundschüler der zweiten und dritten Klassen umher, fühlten, betrachteten, rätselten und staunten.

An der Station von Markus Pagenkemper zum Beispiel lockte nicht nur der verschmuste Langhaar-Weimaraner „Areck“, sondern auch ein Suchspiel. Wer entdeckt die versteckten ausgestopften Tiere im Wald und kann sie benennen? Wer Wissenslücken hatte, konnte sich bei Martin Sievers von der Kreisjägerschaft Warendorf informieren. Er war mit der rollenden Waldschule vor Ort.

Mit Augenmasken stattete Franz-Josef Rampelmann die Mädchen und Jungen an seiner Station aus. Wie in der Nacht sollten sie sich fühlen und auf die Geräusche des Waldes lauschen, während sie sich an einem Seil durch die Baumreihen vorantasteten. Anhand einer kleinen „Ausgrabung“ erklärte Jörg Krumkamp den Grundschülern die einzelnen Schichten des Waldbodens, sein Vater Theo Krumkamp ließ die Kinder an seiner Station bestimmen, was in den Wald gehört und was nicht.

Der Wechsel zwischen den Stationen wurde standesgemäß verkündet. Bernhard Kleickmann und Martin Sievers ließen ihre Jagdhörner erklingen.

Und weiter ging es zur nächsten Entdeckung: Einmal über ein echtes Fuchsfell zu streicheln und ein kapitales Geweih zu halten, war für die Kinder ein Erlebnis. So gab es bereits in der Frühstückspause viel zu erzählen. Noch einmal so richtig Dampf ablassen konnten alle beim „Tannenzapfen-Wettrennen“.

Eine Frage- und Diskussionsrunde beendete einen lehrreichen Vormittag. Und beim nächsten Waldspaziergang können sich die Eltern auf Informationen aus erster Hand freuen

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