Kleine Gruppe bindet diesmal Erntekrone
Die fleißigen Helfer Andrea Tecklenborg, Renate Morfeld, Willi Bredenhöller, Jutta Berkensträter, Elisabeth Vogt und Gertrud Bredenhöller waren in Diestedde aktiv.

Aber in diesem Jahr gab es dabei doch einen Wechsel. Denn nur der Vorstand der Landfrauen kümmerte sich darum. „Das ist immer eine große Aktion der Nachbarschaft, da kommen schon 20 bis 30 Leute zusammen, ganze Familien treffen sich und ältere Leute. Doch in diesem Jahr haben wir uns nicht wohlgefühlt, das so laufen zu lassen,“ erklärte die Vorsitzende der Landfrauen Diestedde, Jutta Berkensträter mit Blick auf die Corona-Pandemie.

Landfrauen-Vorstand ist aktiv

So habe man sich darauf geeinigt, dass nur der Vorstand sich treffe und die Krone binde. Niemand gehöre zur Risikogruppe – und es kämen nicht mehr als zehn Personen zusammen. „Das ist auch die erste Aktion, die wir als Vorstand wieder machen. Wir haben uns auch alle wochen- und monatelang nicht gesehen“, berichtete Berkensträter. Alle geplanten Veranstaltungen seien ausgefallen. Und was mit denen in der zweiten Jahreshälfte sei, stehe noch in den Sternen. Umso schöner, dass zumindest die Tradition der Erntekrone aufrecht erhalten werden könne.

Krone ist innerhalb von drei Stunden fertig

Etwa drei Stunden dauert es, bis die Krone fertig gebunden ist. Dazu wird das Getreide mit Draht um das Holzgestell gebunden: „Ähnlich wie bei einem Adventskranz“. Mit Bedacht wird die Krone schon zwei Monate vor dem Erntedankfest vorbereitet. Die Getreidehalme sind jetzt noch weicher und lassen sich besser binden. Außerdem reift es an der Krone noch nach – und so bekommt es seine kräftige gelbe Farbe. In ein paar Wochen, wenn das Getreide schon etwas weiter gereift ist, kann man sehen, ob es doch noch irgendwelche Lücken gibt, die jetzt nicht auffallen. Diese können noch ausgebessert werden, und dann ist die Krone bereit, in der Kirche aufgestellt zu werden.

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