Kopfweiden ordentlich zurückgeschnitten
Die Ü 60-Gruppe des Liesborner Heimatvereins mit (v. l.) Leo Sindermann, Antonius Krumme, Ludwig Künneke, Wilhelm Plümpe, Paul Plümpe, Helmut Winkelnkemper und Hendrik Künneke nahm sich die Kopfweiden vor.

Auch Windbruch wird vermieden. Früher wurden aus den abgeschnittenen Ästen Körbe und Reusen geflochten. Heute haben Kopfweiden keine wirtschaftliche Bedeutung mehr, ihre ökologische Aufgabe ist dafür umso wichtiger. Denn in den Faulstellen bilden sich Hohlräume, die gern von Höhlenbrütern genutzt werden.

Eine Vielzahl von Insekten bewohnt dort einen vielseitigen Lebensraum, denn die Vermorschung und Vermulmung des Baumes bietet ein ideales Biotop. Hinzu kommt, dass durch regelmäßige Pflege Kopfweiden vor allem an Fließgewässern eine landschaftsästhetische Wirkung erzeugen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung mit dem Schneiteln der Kopfweiden wussten die Mitglieder der Ü 60-Gruppe ganz genau, dass die Äste dicht am Kopf des Stamms abgetrennt werden mussten.

Notwendig waren glatte, schräg nach unten verlaufende Schnitte, so dass das Wasser ablaufen kann und Fäulnisbildung verhindert wird. Ende Februar ist die beste Zeit für diese Arbeit, da dann die stärkste Neutriebbildung gewährleistet ist.

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