Kräuter sind oft wahre Schätze
Bild: Braun
Unterhielten sich interessiert über die Heilkraft von Kräutern: (v. l.) Carola Hörster (Heimatverein Wadersloh), Ulrike Steiling (2. Vorsitzende des Heimatvereins Wadersloh), Herbert Fortmann (1. Vorsitzender des Heimatvereins Wadersloh), Andreas Wedeking (Leiter des Seniorenheims St. Josef) und Clemens Böckmann (Schriftführer des Heimatvereins Wadersloh).
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So sprießen im eigenen Garten oft unbeachtet wahre Schätze aus dem Boden, ob Löwenzahn im Salat oder Brennessel im Tee. Der Heimatverein Wadersloh informierte am Sonntag vor dem Seniorenheim St. Josef über Kräuter und ihre Wirkung. Außerdem boten die Heimatfreunde zahlreiche selbst kultivierte Kräuter aus dem eigenen Garten zum Verkauf an. Von Melisse bis zum Ysopen, vom Currykraut bis zum seltenen schottischen Salbei: Kräuterkundler fanden bei dieser Aktion einige Raritäten.

„Wir möchten mit dieser Veranstaltung das Bewusstsein der Wadersloher für ihre Gärten und Pflanzen wecken. Viele Kräuter geraten in Vergessenheit“, erklärte Herbert Fortmann, Vorsitzender des Heimatvereins Wadersloh. „Alle Pflanzen werden für eine symbolischen Preis verkauft“, fügte Clemens Böckmann hinzu. Und so schauten immer wieder Interessierte am Seniorenheim vorbei, tauschten eigene Erfahrungen oder Berichte aus. Wer eine Stärkung benötigte, konnte sich im Wohnheim an Kaffee und Kuchen gütlich tun.

„Mit der Kräuteraktion möchten wir auch den älteren Menschen hier im Hause Abwechslung bieten und sie zum Vorbeischauen einladen“, betonte te Herbert Fortmann. Denn oftmals wecken die Pflanzen Erinnerungen an den eigenen Garten und an vergangene Zeiten. „Alle Pflanzen, die übrig bleiben, gehen an das St.-Josef- Heim.“ Heimleiter Andreas Wedeking freute sich ebenfalls über den Besuch des Heimatvereins. „Wir richten zurzeit einen Aromagarten ein, der unsere Aromatherapie im Hause unterstützen soll.“ Daher sei die sonntägliche Kräuter-Aktion des Heimatvereins für die Bewohner und das Heim besonders erfreulich.

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