Krippenvielfalt aus der Gemeinde
Bild: Kutzendörfer
Für Hans Rothfeld gehört es schon fast zur Tradition, jedes Jahr eine Weihnachtskrippe in Telgte auszustellen.
Bild: Kutzendörfer

Der Titel der Krippe von Hans Rothfeld lautet „Wagt, das Kindlein zu wiegen“. Es handelt sich um eine symbolische, schon fast minimalistische Darstellung derbekannten Krippenszenerie: das Jesuskind in einer Futterkrippe unter einem stilisierten Stalldach auf einer Plattform liegend, überragt vom Weihnachtsstern. Die Plattform auf eine Kugel befestigt, die beweglich in einem gemuldeten Holzsockel ruht. Das Jesuskind hat Hans Rothfeld aus Gips modelliert, Plattform und Kugel aus rot gebranntem Ton gefertigt. Stall, Stern, Heiligenschein und Sockel sind aus Eichenholz und zum Teil mit Goldbronze bemalt. Die Besucher können die Krippe berühren und zum Schaukeln bringen.

Margarete Weber hat ihre Krippendarstellung auf Karton gebannt und unter das Motto „Sei behütet, sei beschützt“ gestellt. Insgesamt ist im Museum in Telgte eine Collage aus sechs Bildern zu sehen. Die Künstlerin hat das Schutzmotiv mit der Heiligen Familie und dem Kind zugewandten Engeln stark stilisiert umgesetzt. Es handelt sich um Aquarelle auf Karton und der Collage eines Fotoausschnitts.

Petra Schütte-Feige hat ihre Krippe aus schwarzgebranntem Ton mit Blattgold bereits im Sommer angefertigt. Die Wadersloherin arbeitet am liebsten sehr abstrakt und stilistisch. Die aktuelle Krippe wird im nächstes Jahr im heimischen Wohnzimmer aufgestellt, wenn das nächste Exponat für Telgte fertig ist.

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