Kunst und Heimat haben viele Gesichter
Bild: Westarp
Die Künstlerin Nicci Tudorf schuf ihre Skulptur „me cocooning“ aus Puppenköpfen.
Bild: Westarp

Aus diesen wählte die aus Dr. Benny Priddy, Dr. Hermann Ühlein, Markus Maier, Karin Ludwig-Nies und Christiane Hoffmann bestehende Jury 85  für die Ausstellung aus.

„Wir stehen in einem neuen Zeitalter der Heimatlosigkeit“, erklärte Dr. Hermann Ühlein, Kurator der Ausstellung, in seiner Begrüßungsrede. Allein die Frage danach, was Heimat eigentlich genau sei, bietet zahlreiche Antwortmöglichkeiten – ob man es hält wie Heinrich Hoffmann von Fallersleben („Meine Heimat ist mein Herz“) oder das ganze pragmatisch betrachtet („Heimat ist da, wo ich WLAN habe!“). Das Thema bot den Künstlern eine große Bandbreite an Interpretationsmöglichkeiten.

Dementsprechend waren die künstlerischen und thematischen Ansätze breit gestreut, und die 85 Werke veranschaulichten verschiedenste Techniken. Von Malerei über Zeichnung, Collagen, Fotografietechniken bis hin zu Skulpturen und Objekten aus allen denkbaren Materialien. Viele dieser Werke bestanden aus mehrteiligen und seriellen Arbeiten.

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