Landwirte sprechen über Stalleinbrüche
Um Kontrollen des Veterinäramts und illegale Stalleinbrüche ging es kürzlich beim Vortragsabend der landwirtschaftlichen Ortsverbände der Gemeinde Wadersloh im Liesborner Klosterhof. Das Bild zeigt (v. l.) Egbert Lammert und Karl-Heinz Sandknop, Michael Klein, Jurist des Landwirtschaftlichen Kreisverbands Warendorf, Dr. Andreas Witte, Veterinäramt Warendorf, Ortslandwirt Theo Berlinghoff und Thomas Schulze-Frölich.

Michael Klein, Jurist vom Landwirtschaftlichen Kreisverband in Warendorf, und Dr. Andreas Witte, Leiter des Kreisveterinäramts in Warendorf, waren die Referenten. Klein informierte über illegale Stalleinbrüche von Tierrechtlern und erklärte, dass trotz des Tatbestands des Hausfriedensbruchs in einem Gerichtsurteil zwei Tierrechtler in erster Instanz frei gesprochen worden seien. Das habe großen Unmut bei den Landwirten geweckt. Klein gab Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Stalleinbrüchen sowie Informationen zum Medienrecht.

Dr. Andreas Witte berichtete über Kontrollen des Veterinäramts Warendorf in Nutztierhaltungen. Außerdem ging es um den richtigen Umgang mit kranken und unheilbar kranken Tieren. Die fachgerechte Nottötung wurde ebenfalls thematisiert. Abschließend ging es um die immer näher kommende Afrikanische Schweinepest aus Osteuropa. Diese bereitet den hiesigen Schweinehaltern zunehmend Sorgen, da bei einem Ausbruch in Deutschland große Handelsrestriktionen drohen, die der gesamten Branche Millionenverluste bringen würden.

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