„Lieblingsstücke“ zum Ende einer Ära
Zum letzten Mal mit Johannes Tusch (am Mikrofon): Auch Kompositionen aus dem Konzert „Der Wein erfreut des Menschen Herz“ im Jahr 2017 in der Realschule werden erklingen.

Das Konzert beginnt um 10.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Johanneum. Unter dem Titel „Lieblingsstücke“ kommen Kompositionen zu Gehör, die in den Konzerten der Ära Tusch gern von den Männern gesungen wurden oder besondere Aufmerksamkeit bei den Zuhörern fanden. Zudem lagen die Stücke dem Dirigenten am Herzen oder weckten bedingt durch ihren geringen Bekanntheitsgrad das besondere Interesse des Publikums, wie es in der Ankündigung der „Lyra“ heißt.

Das Konzert ruft zu Beginn den Festakt zum 125-jährigen Bestehen der „Lyra“ im Jahr 2010 in Erinnerung. Aus aktuellem Anlass und mit Bläserbegleitung schließt sich mit „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ eine der bekanntesten Kompositionen von Ludwig van Beethoven an. Nicht fehlen darf auch Wolfgang Amadeus Mozarts Kantatensatz „Dir Seele des Weltalls“.

Aus dem Konzert zum Lutherjahr sind die Kompositionen „Der Wein erfreut des Menschen Herz“ sowie die besinnlichen Töne auf Martin Luthers Text „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy in guter Erinnerung. Edvard Griegs „Landerkennung“ gehört mit zu den Publikumslieblingen wie auch Richard Wagners klangprächtiger „Gesang der Pilger bei der Heimkehr“. Freunde verhaltener und ruhiger Töne können sich an der schottischen Volksweise „Loch Lomond“ (Ralph Vaughan Williams), an dem „Ave Maria“ von Cesar Franck sowie an der ruhig dahinfließenden Vertonung des 23. Psalms „Der Herr ist mein Hirt“ durch Bernhard Klein erfreuen.

Auch Sätze aus Charles Gounods „Missa brevis“ sowie Franz Schuberts unsterbliches „Heilig, heilig, heilig“ erklingen. Der 18. Psalm „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ von Franz Liszt gehört zu den Lieblingsstücken des Dirigenten. Er spürte die Komposition vor vielen Jahren in der Bayrischen Staatsbibliothek München auf.

Mit diesem Konzert verabschiedet sich Musikdirektor Johannes Tusch, der 2007 nur mit Blick auf das 125-Jährige der „Lyra“ im Jahr 2010 angetreten war. 13 Jahre sind daraus geworden. Mitwirkende sind am 22. März Bassist Klaus Belzer, ein Bläserensemble um Rainer Windhövel, Dr. Elena Borisovets-Potthast (Orgel- und Klavierbegleitung), Brigitte Hesse-Schmidt (Pauken), Elena Borkenhagen und Madita Stelten (Querflöte).

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf (Sparkasse, Volksbank, Nienaber, Raiffeisen-Markt) für zehn Euro. An der Tageskasse kosten sie zwölf Euro.

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