Liesborner Narren lassen ihren Rosenmontagszug hoch leben 
Bild: mae
Die früheren Organisatoren erzählten auf Bitten der Moderatoren von den Anfängen des Rosenmontagszuges in Liesborn: (v .l.) Werner Tyrell, Ludger Kleikemper, Else Hermeier, Gerhard Schnitker und Konstantin Ellebrecht.
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Mit „Liesborn Helau“ und von hunderten, meist bunt kostümierten Narren stürmisch begrüßt, zog pünktlich um 20.11 Uhr der Elferrat der „Liesborner Rosenmontagsfreunde 1973 e.V.“ (RoMo-Freunde) zusammen mit der Feuerwehrkapelle und der Tanzgruppe „RoMo-Funken“ in das Festzelt auf dem Schützenplatz ein.

Eigentlich wird an diesem Tag im Festzelt „nur“ gefeiert und getanzt. Doch in diesem Jahr begeht der weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus beliebte Rosenmontagszug durch das Liesedorf seinen 40. Geburtstag. Anlass genug für die RoMo-Freunde, ein kleines Programm mit Musik- und Tanzdarbietungen auf die Beine (und Bühne) zu stellen.

Mit dem Gardetanz der „RoMo-Funken“ breitete sich der närrische Bazillus rasant aus, und auch die Feuerwehrkapelle trug gekonnt mit Karnevalsschlagern dazu bei. „Oma und Opa“ zeigten in der Disco, was sie noch drauf hatten, und auch die 70er-Jahre blühten wieder auf. Die Tanzsportgruppe aus Wadersloh verwandelte sich von frommen Nonnen in fetzige Dirndl-Trägerinnen, gestandene Bauarbeiter mutierten zu „grazilen“ Ballett-Schwänen. Dazu zeigten die drei Damen des Elferrates noch den Unterschied zwischen Frauen und Männern beim Duschen.

Bei den gedoubelten Gesangsstars Mickie Krause und Heino geriet das Festzelt in närrische Turbulenzen. Dabei erlebte das von Ingo Grüter getextete Jubiläumslied seine Beifall umrauschte Uraufführung. Als Werner Tyrell und Konstantin Ellebrecht, die auch durch das Programm führten, zum Finale baten, gab es noch einmal stürmischen Beifall für die Akteure. Dann aber wurde „nur noch“ getanzt und Karneval gefeiert bis in den frühen Morgen.

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