Ortsunion schlägt Kandidaten vor
Bild: Ewald
Als Direktkandidaten für die Wadersloher Ortsunion sollen (v. l.) Maria Eilhard-Adams, Ferdinand Fleiter, Frank Töcker, Franz Steinhoff, Andreas Wessler, Frank-Rüdiger Müller, Thorsten Gövert und Rudolf Luster-Haggeney aufgestellt werden. Das wurde am Montagabend während der Versammlung in der Gaststätte Berlinghoff beschlossen.
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Nach dem Willen der CDU-Mitglieder wird es auf der Liste der Kandidaten einen Generationswechsel geben. Mit Josef Heitvogt, Josef Driftmeier, Ulrich Bösl und Heike Moltran ziehen sich gleich vier der bisherigen Kandidaten und auch Mandatsträger aus der Gemeindepolitik zurück.

So werden jetzt der CDU- Gemeindeverbandsversammlung, die am 10. März im Liesborner Klosterhof stattfindet, folgende Personen zur offiziellen Nominierung als Direktkandidaten vorgeschlagen: Franz Steinhoff (Wahlbezirk 9); Thorsten Gövert (WB 10); Rudolf Luster-Haggeney (WB 11); Maria Eilhard-Adams (WB 12); Ferdinand Fleiter (WB 13); Frank Töcker (WB 14); Frank-Rüdiger Müller (WB 15) und Andreas Wessler (WB 16). Als persönliche Stellvertreter werden (in gleicher Reihenfolge) vorgeschlagen: Norbert Stienemeier, Lucia Meerbecker, Bernhard Friggemann, Andreas Altebäumer, Matthias Arndt, Lambert Berhorst, Friedrich Duhme und Swen Schulze Dasbeck. Neben den Direktkandidaten sollen Swen Schulze Dasbeck auf Platz 17 und Lucia Meerbecker auf Platz 20 der Reserveliste Eingang finden.

Dissens über weitere Zusammenarbeit liegt in der Luft

Gegen Ende der Versammlung gab es jedoch Unstimmigkeiten. Während der Rede des CDU-Ortsunionsvorsitzenden Franz Steinhoff verließ Bürgermeister Christian Thegelkamp den Saal.

„Es ist schon ein Ding, wenn der Vorsitzende der Ortsunion ohne erkennbaren Auftrag aus der Fraktion die Zusammenarbeit mit der Verwaltung aufkündigt“, nahm Thegelkamp dazu auf Nachfrage der „Glocke“ Stellung. Die Zusammenarbeit sei in der Vergangenheit nicht schlecht gewesen – im Gegenteil. Bedenklich sei außerdem, dass die Verwaltungsspitze mit seinen engsten Mitarbeitern miteinbezogen worden sei. Er betrachte die Aussage als „krasse Einzelmeinung“.

Auch Franz Steinhoff äußerte sich zu dem Vorfall. Er habe lediglich einen Ausblick auf die künftige Ratsarbeit gegeben und gefordert, dass die CDU-Fraktion im neuen Gemeinderat wieder regelmäßig intern ohne den Verwaltungsvorstand tagen müsse. In der jetzigen Fraktion habe es sich nach Mehrheitsbeschluss eingebürgert, dass der Verwaltungsvorstand regelmäßig eingeladen werde. Ein gutes Ansinnen für ein gutes Miteinander, betonte Steinhoff, das jedoch den Nachteil berge, dass man sich nicht so offen wie in interner Runde eine Meinung bilden könne.

Franz Steinhoff hatte während der Versammlung auch durchblicken lassen, im Falle seiner Wiederwahl in den Rat auch für das Amt des Fraktionsvorsitzenden zur Verfügung zu stehen.

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