Passiver Anschluss: Angebot später nutzen
Bei der Deutschen Glasfaser können sich Interessierte aus Wadersloh auch einen passiven Hausanschluss legen lassen, um diesen dann später zu aktivieren.

Für den symbolischen Spatenstich sollten sich Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Christian Thegelkamp am 9. Februar in Diestedde treffen. Der Termin fiel aufgrund des Winterwetters aus. Der Bürgermeister kündigte jetzt im Hauptausschuss an, dass dieser in Kürze nachgeholt werde.

Laut Ausschussvorlage erfolgen die Ausbauarbeiten straßenzugsweise. Demnach sind Antragseinreichungen für einen Glasfaseranschluss auch nach dem 19. April innerhalb der Bauphase möglich und weiter kostenlos. Frank Töcker (CDU) wies im Hauptausschuss daraufhin, dass es auch möglich sei, zunächst einen Passivanschluss zu buchen. Der Vorteil: Man könne das Angebot auch später noch in Anspruch nehmen.

In beiden Fällen Antrag ausfüllen

Die Adressen und Haushalte, die im geförderten Breitbandausbau inbegriffen seien, hätten die Möglichkeit, sich zwischen einem aktiven und einem passiven Anschluss zu entscheiden, erläutert Marie Schmerling (Verwaltung) auf „Glocke“-Nachfrage. Möchten Bürgerinnen und Bürger direkt Kunde bei der Deutschen Glasfaser (DG) werden und die Datenleistung nutzen, wird das Auftragsformular für Glasfaserprodukte ausgefüllt und bei der DG eingereicht. Wollten sie erst später wechseln, bestehe die Möglichkeit des passiven Anschlusses. Dafür müsse das Auftragsformular zum passiven Anschluss ausgefüllt werden.

Techniker nimmt Kontakt zum Kunden auf

In beiden Fällen nehme ein Techniker der Glasfaser Kontakt zum Auftraggeber auf und sehe sich die Gegebenheiten vor Ort an, berichtet Schmerling. Dann wird gemeinsam entschieden, wie das Glasfaser von der Straße in das Haus verlegt werden kann. Im Haus selbst wird ein Hauptübergabepunkt installiert. Je nach Antrag könne der Glasfaseranschluss direkt aktiv geschaltet werden – oder wie beim passiven Anschluss nach mehreren Monaten oder Jahren.

Anschluss in geförderter Bauphase kostenlos

In beiden Fällen (aktiv und passiv Anschluss) sei der Hausanschluss, also die Installation des Hauptübergabepunktes im Haus, im Rahmen der geförderten Bauphase kostenlos, betont die Wirtschaftsförderin. Daher laute der Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, sich für die Installation der Infrastruktur der Glasfaser zu entscheiden, auch wenn man gegenwärtig kein Kunde der Glasfaser werden wolle.

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