Pastor Bernard Akurathi verabschiedet
Abschied: (v. l.) Pfarrer Martin Klüsener, Pastor Bernard Akurathi und die Vorsitzende des Pfarreirats, Annette Schulte.

Gekommen waren vielen Bekannte und Freunde, die ihn während seines fünfjährigen Aufenthalts in der Gemeinde begleitet und unterstützt hatten. Begonnen hatte der Tag in der Liesborner Abteikirche. Gemeinsam mit den Seelsorgern und zahlreichen Gläubigen aus allen fünf Gemeindeteilen feierte Bernard Akurathi als Pastor der Pfarrgemeinde St. Margareta Wadersloh seinen letzten Gottesdienst.

Musikalisch wurde dieser vom Liesborner Kirchenchor mitgestaltet. Zum Schluss der Messe ergriff Pfarrer Martin Klüsener das Wort. Er skizzierte Akurathis Jahre in der Region, die sozusagen mit einem Sprung ins kalte Wasser begannen. „Denn eigentlich solltest du genügend Zeit bekommen, dich mit den Gegebenheiten vor Ort damals in Bad Waldliesborn und Benteler vertraut zu machen. Doch durch die plötzliche Erkrankung von Pfarrer Hüls musstest du sofort voll ran“ erinnerte Klüsener an die ersten Monate und auch an die spätere Zeit in Liesborn.

Besonders hob der Pfarrer Akurathis Arbeit als Seelsorger hervor. Er dankte ihm im Namen aller für sein segensreiches Tun in der Gemeinde und wünschte ihm unter dem lang anhaltenden Beifall der Gottesdienstbesucher für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen. Anschließend im Pfarrheim richtete auch die Vorsitzende des Pfarreirats, Annette Schulte, Worte des Danks an Bernard Akurathi. „Wir werden Ihre unkomplizierte Art und vor allen Dingen Ihre tiefe Frömmigkeit und Gottverbundenheit vermissen. Wir lassen Sie nicht gern gehen, doch unsere guten Wünsche begleiten Sie“, gab sie ihm mit auf seinen Weg.

„Ich kann meine Dankbarkeit nicht genug zum Ausdruck bringen für Ihre Unterstützung und alles, was ich mit Ihnen erleben durfte“ betonte Bernard Akurathi. Er gab sich zuversichtlich, dass man sich irgendwann wiedersehen werde. „Denn ab dem Herbst bin ich wieder in Europa“, fügte er mit Blick auf sein Studium in Rom hinzu, bevor er von vielen Anwesenden auch persönlich Abschied nahm.

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