Pfarrer Martin Klüsener ist angekommen
Bild: Grünebaum
Direkt neben der Kirche wohnt Pfarrer Martin Klüsener im Wadersloher Pfarrhaus. In dieser Woche ist er von Diestedde ins Zentrum der Pfarrei umgezogen.
Bild: Grünebaum

Am 29. September begrüßte die Gemeinde ihren neuen Pfarrer. Zunächst wohnte er im Diestedder Pfarrhaus. In dieser Woche zog Martin Klüsener ins Pfarrhaus nach Wadersloh um. Auch wenn er sich in Diestedde sehr wohl gefühlt habe, sei er froh, jetzt in Wadersloh zu sein. „Das ist das Zentrum der Pfarrei. Hier gehöre ich als Pfarrer hin“, sagt er überzeugt.

„Eine lebendige Gemeinde.“

Viel Zeit nimmt sich Martin Klüsener, um die Menschen, Vereine und Einrichtungen kennenzulernen. Sein erster Eindruck: Viele Menschen seien bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Verbundenheit zur Kirche spüre er. „Eine lebendige Gemeinde“, lobt er, „und das soll auch so bleiben.“ Wichtig ist ihm, dass die Gläubigen eine geistige Heimat hätten und sich mit der Pfarrei identifizierten. Das ist es, was Pfarrer Klüsener als „positive Stimmung“ bezeichnet.

Die hat er schon einen Tag vor seiner Einführung in Wadersloh verbreitet. Bei einer Fußwallfahrt legte er 36 Kilometer zurück und suchte dabei das Gespräch mit Gläubigen. Und dafür nimmt er auch heute noch längere Wege in Kauf. Das „Miteinander-Unterwegs-Sein“ könnte als Sinnbild für Klüseners erste Zeit in der Pfarrei stehen. Bei der großen Fläche und der Zahl der Gläubigen in der Gemeinde eine „Aufgabe, die sehr fordert“, wie er festgestellt hat.

Auf diesem Weg hilft ihm der Glaube. Sein Primizspruch verdeutlicht, mit welcher Einstellung er diese Aufgabe meistern möchte. Aus dem Johannes-Evangelium übernahm er den Satz „Euch aber nenne ich Freunde“. Dahinter steht auch der Glaube an das Miteinander in der Gemeinde. Und dafür ist Martin Klüsener gerne unterwegs.

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