Pferde-Projekt macht Grundschülern Spaß
Bild: Husmann
Den hübschen Wallach „Nico“ haben Dominik und Evelyn aus Liesborn schon in ihr Herz geschlossen. Die beiden Grundschüler machen bei dem Projekt „Kinder mit Pferden stark machen“, das über das Förderangebot der OGS im Grundschulverbund Wadersloh angeboten wird, begeistert mit.
Bild: Husmann

In dieser Woche waren alle Beteiligten beim Reiterverein St. Georg Wadersloh zu Gast, um sich ein Bild von der Maßnahme zu machen. In der Halle drehen die Schulpferde „Nico“, „Moritz“ und „Kaspar“ ihre Runden, im Sattel beziehungsweise am Führzügel Dominik, Evelyn, Celine, Nicole, Arlinda und Svenja aus Liesborn. Unter der Aufsicht von Claudia Lange, Ausbildungsbeauftragte beim Reiterverein, und Jana Ettmann werden Gleichgewicht und Balance geübt.

Bei einem Besuch im Landgestüt Warendorf vor einiger Zeit war Bürgermeister Christian Thegelkamp mit Bernhard Ringbeck ins Gespräch gekommen. Der Schulpsychologe leitet deutschlandweit das Projekt „Kinder mit Pferden stark machen“. Dabei handelt es sich um eine Förderinitiative des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR). Rasch wurde die Kooperation zwischen dem Grundschulverbund und dem Reiterverein St. Georg Wadersloh beschlossen.

Neben dem DKThR wird das Projekt auch durch den Landessportbund, den Kreis Warendorf und die Deutsche Reiterliche Vereinigung gefördert. Die Eltern zahlen mit einem Euro einen kleinen Obolus. Diese Hintergründe sind den sechs Kindern in der Reithalle natürlich herzlich egal. Für sie zählt allein die Freude am Umgang mit den Tieren, das persönliche Lieblingspferd und die Tatsache, dass das Projekt weiter angeboten wird. Bis dato reiten jeweils sechs Kinder aus Liesborn und Wadersloh in zwei Kleingruppen - im nächsten Jahr sollen auch Mädchen und Jungen aus Diestedde in das Projekt mit einbezogen werden.

„Die Kinder gewinnen an Selbstvertrauen“, ist Holger Meyer, Leiter des Grundschulverbunds Wadersloh, von dem Angebot überzeugt.

Dass Politik, Schulträger und Reitverein so gut zusammen arbeiten, habe er andernorts noch nie erlebt, lobte Bernhard Ringbeck die Umsetzung des Projekts vor Ort.

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