Pläne für Holtermann-Areal vorgestellt
So könnte es an zentraler Stelle im Ort aussehen: Für das Gelände der ehemaligen Brennerei Holtermann, das sich noch im Besitz der Gemeinde befindet, wurde im Bauausschuss ein Konzept durch einen Investor vorgestellt. Die Firma Accent GmbH & Co. KG aus Salzkotten ist an dem Areal interessiert und plant, einen Komplex mit Wohn- und Geschäftsgebäuden zu errichten, der sich in das Ortsbild einfügt.

 Für das Areal, das sich im Besitz der Gemeinde befindet, interessiert sich die Firma Accent GmbH & Co. KG aus Salzkotten. Vor zahlreichen Interessenten auf den Zuschauerrängen und den Ausschussmitgliedern erläuterten die beiden Architekten Werner Niggemeier und Patricia Thöne einen ersten Planentwurf. Der sieht vor, einen Gebäudekomplex mit Wohn- und Geschäftsräumen zu errichten, der sich gut ins Ortsbild einfügen soll. Ähnliche Gebäude sind von Accent bereits in Salzkotten, Erwitte und Geseke erfolgreich realisiert worden.

Neben zwei Gewerbeflächen im unteren Bereich sollen maximal 21 barrierefreie und großzügig geschnittene Maisonette-Wohnungen entstehen. In einer Größe zwischen 40 und 100 Quadratmetern sollen sie den Geschmack der Interessenten treffen. Geplant ist, die Wohnungen als Eigentum zu verkaufen. Daher können bei den Planungen – sowohl für die Gewerbe- als auch die Wohnflächen – individuelle Wünsche beim Zuschnitt berücksichtigt werden. Auch die Einrichtung einer Praxis sei im Obergeschoss möglich, machte Architektin Patricia Thöne bei der Präsentation deutlich.

Sie zeigte dabei einen Plan, der das Gebäude vom Kirchplatz aus gesehen darstellte. Dabei wurde deutlich, dass durch mehrere Giebel und eine Kleinteiligkeit der Eindruck eines gewachsenen Komplexes vermittelt werden soll, der sich in das bestehende Ortsbild nahtlos einfügt. Eine Tiefgarage mit Aufzug, vom Freudenberg aus erreichbar, soll den Bewohnern einen bequemen Zugang ermöglichen.

Eine Passage führt vom Kirchplatz aus zu einem Stellplatz im hinteren Bereich des Gebäudeensembles. Hier werden Stellplätze für Besucher und Kunden der eingegliederten Geschäfte eingerichtet. Einige Ausschussmitglieder äußerten sich bereits positiv zu den vorgestellten Plänen. Noch vor Weihnachten wird sich entscheiden, ob sich die Gemeinde Wadersloh mit der Firma Accent einig wird. Dass das umgestaltete Areal eine Sogwirkung für den gesamten innerörtlichen Bereich Waderslohs haben wird, davon zeigte sich Bürgermeister Christian Thegelkamp überzeugt.

Wer Fragen zu dem Objekt hat oder sich für Wohnungen oder Geschäftsräume interessiert, kann sich direkt an Wirtschaftsförderin Birgitt Stolz, 02523/9501030, wenden.

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