Projekt im St.-Josef-Haus macht Schule
Bild: Grünebaum
Stolz darauf, dass ihr Bild im St.-Josef-Haus ausgestellt ist, kann Schülern Jennifer Recker sein.
Bild: Grünebaum

Mit großem Engagement und viel Herzblut hatten die jungen Menschen unter Mithilfe der Mitarbeiter der Einrichtung soziales Engagement gezeigt. Dabei kamen sich nicht nur beide Seiten näher, gleich in vielerlei Hinsicht ist das Projekt eine „Win-Win-Situation“, wie es Schulleiterin Gabriele Dauk auf den Punkt brachte.

Schließlich ist die Arbeit im zwischenmenschlichen Bereich gerade vom Geben und Nehmen geprägt. Gegeben hat sie allen Beteiligten viel, wie beim Pressegespräch deutlich wurde. So kam es durch die Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren zu besonderen Begegnungen – ob beim Leseabend vor dem Kamin, beim Bewerbungstraining, bei der Unterrichtsgestaltung oder bei einer Kunstausstellung in der Liesborner Einrichtung.

Außerdem konnten den Schülern Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Wie bei Felix Brune: Der Zehntklässler absolviert nach einem dreimonatigen Praktikum noch ein Jahrespraktikum. „In der Zeit im St.-Josef-Haus habe ich meinen Berufswunsch entdeckt“, sagt er rückblickend. Besonders reizt ihn, dass der zwischenmenschliche Umgang eine solche große Rolle spielt. Die intensive Vorbereitung im Unterricht habe ihm außerdem sehr geholfen.

Alle Jahrgangsstufen sind in das Projekt eingebunden. So beschäftigen sich zum Beispiel die siebten und achten Klassen mit dem Thema „Leben mit Behinderung“. Andere Schüler haben Musikbeiträge für Advents- oder Karnevalsfeiern vorbereitet. Und wieder andere haben mit einem Radioprojekt die Stimmung und die Reaktionen festgehalten.

„Unheimlich konstruktiv“ – so lautet das Fazit von Daniela Reineke-Berndt, die für die Kooperation im St.-Josef-Haus zuständig ist, „eine tolle Sache für beide Seiten.“ Dem konnten sich alle Teilnehmer nur anschließen. Ein Projekt, das ein Zeichen setzt und Schule macht.

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