Projektstart: Bürger reden Klartext
Bild: Grünebaum
Klartext sprachen die Bürger bei der Frage nach den Stärken und Schwächen der Gemeinde Wadersloh, im Bild Richard Streffing.
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 „Das zeigt, wie wichtig das Thema ist“, betonte Moderator Thomas Lepping, der die Rolle des Redners gegen die des Moderators eintauschte und den Bürgern und ihren Vorschlägen das Feld überließ. Als Gruppensprecher begrüßte er Rudolf Schütte. „Wir brauchen eine vernünftige Lebensqualität“, umriss dieser das Hauptziel des Bürgerprojekts in allen drei Ortsteilen.

Doch was versteht man eigentlich unter „Wirtschaftsflächenmanagement“? Weit mehr als nur Kampf gegen Leerstände, wie Thomas Lepping herausstellte. Die Entwicklung des Einzelhandels und der Wirtschaft vor Ort bilde generell den Schwerpunkt. Ansatzpunkte für konkrete Projekte ließen sich aus den Kommentaren bei der Vorstellungsrunde ableiten. Ob Landwirte, Angestellte, Politiker, Bauunternehmer oder Vereinsvertreter – beim Offenlegen von Stärken und Schwächen der Gemeinde sprachen die Gruppenmitglieder Klartext.

Ärztliche Versorgung sichern

Wilhelm Plümpe, Vorsitzender des Heimatvereins Liesborn, appellierte daran, die ärztliche Versorgung zu sichern. Die Nutzung des Internets müsse auch auf dem Land selbstverständlich sein, räumte ein anderer Bürger ein. Nicht vorbei komme man außerdem an schlüssigen Konzepten in der Energiewirtschaft. Einig war sich die Gruppe, dass die Landwirtschaft ein starker Wirtschaftszweig sei und der Kulturstandort Liesborn auch bei Auswärtigen punkten könne.

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