Projektwoche ist kein Hokuspokus
Bild: Husmann
In der Turnhalle lauschen die Kinder gespannt, was Zauberer „Casablanca“ zu sagen hat. Die Projektwoche an allen drei Grundschulen der Großgemeinde war wieder eine voller Erfolg.
Bild: Husmann

In Liesborn und Diestedde ist die Projektwoche mit Zauberer „Casablanca“ in der vergangenen Woche zu Ende gegangen, in Wadersloh fiebern die Schüler noch der großen Aufführung vor Eltern und Lehrern entgegen. Die findet morgen statt.

Und damit alles glatt geht und sich niemand vor Publikum blamiert, sollte natürlich kräftig geübt werden. Neben den kniffligen Karten-, Knoten- und Bechertricks ist das das eigentliche Anliegen von Rudolf Hofmann alias „Casablanca“. Der Berufs-Zauberer aus Wipperfürth hat die Pläne und das gesamte Material in seinem Wohnwagen mit dabei. Seine Projektwoche „Lesen und Zaubern“ bietet Hofmann bundesweit an Grundschulen an. In der Großgemeinde Wadersloh ist er bereits zum zweiten Mal zu Gast.

Dafür haben sich die Fördervereine aller drei Grundschulen auch finanziell eingesetzt. Holger Meyer, Leiter des Grundschulverbunds, hat das Konzept überzeugt. „Die Kinder haben die Möglichkeit, eine andere Form des Unterrichts zu erfahren und sie können auch mal außerhalb des Unterrichts zeigen, was sie gelernt haben.“ Das stärke das Selbstbewusstsein, gerade auch bei Kindern, die nicht immer mit guten Noten glänzen können, erklärt Meyer den pädagogischen Hintergrund. „Die Schüler lernen, wenn sie sich Mühe für etwas geben, dann zahlt es sich letztendlich auch aus.“

Doch vor dem Applaus des Publikums kommt der Fleiß und das Üben. Darauf achtet „Casablanca“ penibel. So fordert er die Kinder dazu auf, sich zu notieren, wie oft sie den Trick geübt haben. Idealerweise sollte das so oft sein, bis mit geschlossenen Augen „gezaubert“ werden kann.

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