Rettungshubschrauber nach Unfall im Einsatz
Bild: Eickhoff

Mit einem Rettungshubschrauberwurde ein schwer verletzter 24-jähriger Wadersloher nach einem Unfall am Freitagmorgen ins Krankenhaus gebracht.

Bild: Eickhoff

Nach Angaben der Polizei hatte der junge BMW-Fahrer vermutlich die Vorfahrt eines Citroen Jumper übersehen, als er die Münsterstraße geradeaus überqueren wollte um seine Fahrt auf der Straße Mauritz fortzusetzen. Ein Zeuge, so die Beamten an der Unfallstelle, habe ausgesagt, dass der BMW-Fahrer auch zunächst vorschriftsmäßig an dem Stop-Schild angehalten habe.

Der 30-Jährige Fahrer eines Packetdienstes aus Lage (Kreis Lippe) war auf der Münsterstraße aus Richtung Diestedde kommend in Richtung B 55 unterwegs. Der Transporter prallte offenbar nahezu ungebremst in die Fahrerseite des BMW.

Die Limousine drehte sich um die eigene Achse und schleuderte in einen angrenzenden Graben. Der Transporter überfuhr eine Mittelinsel und geriet in den Gegenverkehr, der Fahrer konnte dann aber wieder gegenlenken und das Fahrzeug blieb rund 70 Meter hinter der Kollisionsstelle auf seiner ursprünglichen Fahrspur liegen.

Der Transporter-Fahrer wurde von der Besatzung des herbeigeeilten Rettungswagens aus Beckum behandelt und anschließend ins Krankenhaus Lippstadt eingeliefert.

BMW-Fahrer war eingeklemmt

Der BMW-Fahrer musste von den alarmierten Feuerwehrleuten der Löschzüge Wadersloh und Liesborn sowie der Werkfeuerwehr der Westag und Getalit AG aus dem Wrack befreit werden. „Wir mussten die beiden Türen auf der Fahrerseite mit hydraulischen Geräte entfernen“, berichtete Einsatzleiter Michael Linnemann.

Rund 30 Feuerwehrleute waren zu der Unfallstelle geeilt, ferner waren noch der Wadersloher Rettungswagen, das Notarzteinsatzfahrzeug aus Lippstadt sowie der Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld alarmiert worden. Die Polizei sperrte während der Rettungsarbeiten und der Spurensicherung die Münsterstraße komplett zwischen der Diestedder Straße und der Glennestraße (Verlängerung der Liesborner Straße) nahe der Grenze zu Langenberg für rund eineinhalb Stunden. Der Schaden wird auf etwa 17.000 Euro geschätzt.

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