Römer-Lippe-Route ist neue Attraktion
Bild: Husmann
Gut gelaunt und gestärkt und mit bestem Wetter ging es von der Abteikirche Liesborn aus auf den Streckenabschnitt der neuen Römer-Lippe-Route in Richtung Herzfeld.
Bild: Husmann

Sie alle wollten bei der offziellen Einweihung eines Streckenabschnitts der Römer-Lippe-Route mit von der Partie sein. Aus Diestedde traf die Gruppe „DieRadler“ pünktlich um zehn Uhr an der Museumsscheune ein.

Dort hatten die Veranstalter, die Ruhr Tourismus GmbH in Kooperation mit der Wadersloh Marketing GmbH, bereits einiges vorbereitet. Karten, Prospektmaterial, Aufkleber und Anstecker standen für die Radler bereit, die sich zunächst einmal mit einem Frühstück für die Etappe nach Herzfeld stärkten. Edeltraud und Heinz-Werner Scholhölter gaben in der Museumsscheune Kaffee und Brötchen aus.

Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte die Teilnehmer. Neben dem Ems-Radweg, dem WerseRadweg und der 100-Schlösser-Route habe der Kreis Warendorf mit der Römer-Lippe-Route nun eine neue Attraktion. „Immer mehr Freunde der Leeze kommen in den Kreis Warendorf, die Übernachtungszahlen steigen“, brachte der Landrat die touristische Bedeutung dieser Angebote auf den Punkt und forderte die Gäste dazu auf, die Radel-Saison ausgiebig zu nutzen.

 Bürgermeister Christian Thegelkamp fasste die Entwicklung des Projektes „Römer-Lippe-Route“ in der Gemeinde kurz zusammen und wünschte ebenfalls viel Vergnügen auf der Strecke.

Gemeinsam mit den vielen anderen Teilnehmern, den Vertretern der Ratsfraktionen sowie Sylvia Voß und Ursula Jathe von der Wadersloh Marketing GmbH schwang er sich im Anschluss selbst auf das Fahrrad, um den Streckenabschnitt bis zur Herzfelder Basilika zu fahren.

Von dem großen Interesse der Bürger zeigte sich Christoph Lottritz, Teamleiter Fahrradtourismus bei der Ruhr Tourismus GmbH, begeistert. Eine so gute Beteiligung habe man bei einem Start noch nicht gehabt. „Wir sind optimistisch, dass die Römer-Lippe-Route mittelfristig auch so ein Erfolg wird wie der Ruhrtalradweg“, zeigte sich Lottritz überzeugt. Verstärkt setze man auf den Tagestourismus und hier könne die Gemeinde Wadersloh mit ihrer Anbindung an die „Solequellen-Schleife“ punkten.

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