Schützen verzichten auf Heimatabend
Für 40 und 25 Jahre Mitgliedschaft im Schützenverein St. Margarethen wurden am Samstag während der Frühjahrsversammlung zahlreiche Schützen von Oberst Bernhard Schniederjohann (links), dem amtierenden Schützenkönig Alfons Niehüser (rechts) und dem Stellvertretenden Oberst Peter Kleinedieckmann (2. v.r.) geehrt.

„Wir haben uns zu diesen Änderungen entschlossen, um mehr Zeit und auch Spielraum im Programmablauf zu haben“, erläuterte Oberst Bernhard Schniederjohnann während der Frühjahrsversammlung am Samstag in der „Alten Brennerei Karger“ den Mitgliedern die Vorstellungen des Vorstandes.

So wird das traditionelle Ständchen für die Bewohner des Altenheimes „St. Josef“ bereits am Samstag stattfinden, um dann den Schützen nach dem Vogelschießen am Montag bis zur Krönung der neuen Majestäten eine längere „Verschnaufpause“ zu gönnen, denn das Antreten hierzu ist auf 16 Uhr verschoben worden.

Auch der Wegfall des Heimatabends verschafft den Verantwortlichen Luft: Das Festzelt muss nicht mehr geräumt und entsprechend hergerichtet werden und auch die Jungschützen können sich zur Ermittlung ihres Königs mehr Zeit lassen.

 „Aber selbstverständlich kann auch an diesem Abend im Festzelt bei freiem Eintritt das Tanzbein geschwungen werden“, warb der Oberst für einen guten Besuch. In Anbetracht des bevorstehenden Jubelfestes im Jahr 2013 folgten die Anwesenden einem Vorschlag des Vorstandes, den Mitgliedsbeitrag bis zum Jubiläum um jährlich einen Euro zu erhöhen und ihn dann bei 15 Euro festzuschreiben.

Auf zahlreiche Aktivitäten zum 50-jährigen Bestehen in diesem Jahr machte Schießwart Egbert Westbomke aufmerksam. Höhepunkt wird ein Festakt am 23. Oktober im Pfarrheim „St. Michael“ sein, so der Schießwart. Dazu machte er auch auf die besonderen Leistungen von Bernd Ehrenberg und Hubertus Grote bei Wettkämpfen aufmerksam, die mit viel Beifall bedacht wurden.

Abschließend überreichte der Oberst im Zusammenwirken mit Schützenkönig Alfons Niehüser den Mitgliedern, die 25 und 40 Jahre dem Verein angehören, die entsprechende Anstecknadel. Vereinsfilmer Bernhard Genge zeigte Filmauschnitte aus dem Schützenfestjahr 1986/87.

SOCIAL BOOKMARKS