Schwerverletzter bei Unfall in Liesborn
Schwerste Verletzungen trug der Fahrer dieses Wagens bei dem Unfall in Liesborn davon.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle waren, entdeckten sie den Fahrer außerhalb des Fahrzeuges. Vermutlich war er aus dem Wagen geschleudert worden. Nach dem Notruf bei der Kreisleitstelle in Warendorf wurden die Löschzüge Liesborn und Göttingen sowie der in der Gemeinde stationierte Rettungswagen alarmiert, ferner das Notarzteinsatzfahrzeug und ein weiterer Rettungswagen aus Lippstadt.

 „Nachdem klar war, dass niemand in dem Fahrzeug eingeklemmt war, haben wir mit einer Menschenkette den Nahbereich um das Fahrzeug abgesucht“, berichtete der stellv. Feuerwehrchef Hendrik Künneke als Einsatzleiter. Auch eine Wärmebildkamera wurde zu diesem Zweck eingesetzt, später suchte auch ein Polizeihubschrauber das weitere Umfeld ab – glücklicherweise wurde niemand gefunden. Die Feuerwehrleute klemmten die Batterie an dem Fahrzeug ab und leuchteten die Unfallstelle aus.

Da schnell klar war, dass der Schwerstverletzte nur in einer Klinik der Maximalversorgung adäquat behandelt werden kann, wurde der Rettungshubschrauber Christoph Westfalen vom Flughafen Münster/Osnabrück an die Einsatzstelle gerufen. Nachdem die Ärzte und die Rettungsdienstmitarbeiter den Mann versorgt hatten, wurde er umgelagert und auf dem schnellsten Weg in das Universitätsklinikum nach Münster geflogen. Derweil sicherten die Polizeibeamten die Spuren. Augenscheinlich war der Opelfahrer aus Richtung Liesborn kommend in Richtung Beckumer Straße unterwegs, als er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf dem Rollsplitt die Gewalt über den Kleinwagen verlor.

Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. An dem Corsa entstand Totalschaden, er musste abgeschleppt werden.

SOCIAL BOOKMARKS
Ihr gewähltes Video startet automatisch nach der Werbung.