Singen als Medizin in schweren Stunden
Bild: Himmel
Alexander Hauffen (l.) an der Gitarre motivierte die Gäste, am Gesangsmarathon teilzunehmen.
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In der Alten Geister Schule trafen sich Freunde und Unterstützer der zehnköpfigen Gruppe, um miteinander zu singen. Schlager und Volkslieder standen auf dem Programm.

„Auf geht´s“, motivierte Krankenpfleger und Klinikclown Alexander Hauffen zum Mitsingen. Die Stimmungskanone steckte die Anwesenden mit seiner guten Laune nicht nur an, er hatte auch Wissenswertes dabei. Der Musiker berichtete zum Beispiel drüber, wie erheiternd sich das Singen auf Menschen mit schweren Handicaps auswirke und wie es Krankheiten vorbeugen könne.

Zur Begrüßung hatten die Sprecherin der Wadersloher Hospizgruppe, Petra Weppel, und ihre Mitstreiterin Sandra Bleckmann ihre Arbeit vorgestellt. Die Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen gehöre zum Aufgabengebiet, aber auch jeden ersten Mittwoch im Monat (10 bis 12 Uhr) das Beratungsgespräch in der Sparkasse an der Überwasserstraße zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Begonnen habe alles 1998, als Margarete Weber alleinige Ansprechpartnerin und Mittlerin zwischen dem Koordinationsbüro und betroffenen Familien gewesen sei. Die eigentliche Hospizgruppe habe sich 2005 gegründet, mit Gisela Oentrup-Lehmke und Eva Wecker an der Spitze, erzählte Sandra Bleckmann. Auf die Geschichte der Hospizgesellschaft im Kreis  mit 1100 Mitgliedern und 300 ehrenamtlich Aktiven ging die Vorsitzende des Vereins, Elke Sohst, ein. Mitglieder der Werksfeuerwehr der Firma Westag und Getalit versorgten die Besucher mit Getränken. Das Jugendrotkreuz Wadersloh zauberte mit Pinsel und Farbe bunte Kindergesichter.

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