Skulptur aus Holz der Femeeiche
Bild: Brinkmann
Den neuen „kleinen Menschenbaum“ präsentierten (v.l.) Jürgen Nordhoff, Geschäftsführer des Diestedder Heimatvereins, Gabi Kohlstedde (Vorsitzende), Herbert Weinhold (stellv. Vorsitzender) und Werner Schlegel (Künstler und Bildhauer) vor dem großen Exemplar an der Fischtreppe am Schloss Crassenstein.
Bild: Brinkmann

Um dieses beliebte Diestedder Naturdenkmal in guter Erinnerung zu halten, hatte Werner Schlegel die Idee, aus den abgebrochenen Gehölzen einen „kleinen Menschenbaum“ als 90 Zentimeter hohe Skulptur für den Diestedder Heimatverein entstehen zu lassen.

 Werner Schlegel, wohnhaft in Niedertudorf-Salzkotten, arbeitet seit 29 Jahren am Gymnasium Johanneum in Wadersloh als Kunstpädagoge und Bildhauer. Er verarbeitete Überbleibsel der Femeeiche als Außenteile der Skulptur. Sie sollen dem Betrachter Schutz, Geborgenheit und das Gefühl von Zuhause vermitteln.

Die innere Figur besteht aus Edelstahl. Sie drückt, wie auch bereits der Menschenbaum IV an der Fischtreppe, Offenheit, Freiheit, Standfestigkeit und Halt aus. Damit das Kunstwerk nicht der Witterung verfällt, kann es als faszinierender Hingucker im Backhaus betrachtet werden. Dort soll sie zunächst ihren Standort behalten.

Gabi Kohlstedde, Vorsitzende des Heimatvereins, freut sich über die neue Errungenschaft, die dank Zuschüssen und Spenden im Rahmen des 875-jährigen Jubiläums Diestedde vom Heimatverein erworben werden konnte. „Die Skulptur entspricht den Satzungsvorstellungen. Sie ist mit dem Gehölz der Femeeiche ein besonderer Teil der Diestedder Geschichte“, betont die Vorsitzende und macht gleichzeitig auf das nächste Backhauscafé am Sonntag, 15. Januar, von 14 bis 17 Uhr aufmerksam.

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