St. Petersburg bleibt in Erinnerung
Das „Venedig des Nordens“, wie St. Petersburg häufig genannt wird, begeisterte die Mitglieder des Kirchenchors St. Margareta, die mit Partner und Freunden die russische Stadt besucht haben.

 Die Reise nach St. Petersburg war in Zusammenarbeit Franz Kiesl vom Russischen Forum Gütersloh geplant worden. Vor Ort begleitete die kompetente Reiseleiterin Irina Prokhorova die Gruppe, die packend und interessant ihr enormes kulturgeschichtliches Wissen vermittelte.

Wasser und Sumpf bestimmten das Mündungsgebiet der Newa, an deren Stelle Zar Peter I. die Hauptstadt des mächtigen Zarenreichs erbauen ließ. Er, Katharina und all die anderen Regenten der Familie Romanow bauten ihre monumentalen Residenzen. So konnten die Reisenden den Peterhof am Ufer der Ostsee mit seinen zauberhaften Wasserspielen, den Winterpalast mit dem überwältigenden Museum in der Eremitage, die Nikolaus-Marine-Kathedrale, die Isaaks-Kathedrale, die Peter-Paul-Festung mit der Grabeskirche der Romanows, die Auferstehungskirche mit ihren Zwiebeltürmen und Mosaiken sowie den Katharinenpalast mit dem legendären Bernsteinzimmer bestaunen.

In der Erlöser-Verklärungs-Kathedrale, der Nikolaikirche und in der Smolnyi-Kathedrale erlebten sie feierliche Gottesdienste im russisch-orthodoxen Ritus. Im Kontrast zu all der Pracht St. Petersburgs sah man außerhalb der Stadt aber auch die schmucklosen Plattenbauten und war erschüttert von der Baufälligkeit zweier katholischer Kirchen, der Pfarrei „Mariä Heimsuchung“ in St. Petersburg und der „Kirche der Geburt Johannes des Täufers“ in Puschkin.

Musikalische Höhepunkte erlebten die Chormitglieder gleich zweimal. Unter der Leitung von Margarita Krassova und dem Chor „Artos“ wurde ihnen in der Elias-Gemeinde ein beeindruckendes Konzert geboten. Ein gemeinsames Essen im Gemeindehaus rundete den gelungenen Abend ab. Des Weiteren stand die Aufführung des Balletts „Gisell“ im Mariinskij-Theater auf dem Programm – ein Genuss für Augen und Ohren. Am letzten Abend saß die Reisegruppe in dem Restaurant „Podvorje“ in gemütlicher Runde zusammen.

Bei leckeren typisch russischen Speisen und dem einen oder anderen Gläschen Wodka ließ man die vielen Erlebnisse Revue passieren. So ging für alle eine unvergessliche und eindrucksvolle Reise zu Ende, die zu einem der Höhepunkte des Jubiläumsjahres zählen wird.

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