Süßes Dankeschön für Bürgerbus-Fahrer
Bild: Westarp
Gratulation zum 100. Einsatz im Ehrenamt: (v. l.) Heinrich Möller vom RVM, Hans Andres, der bereits 100 Einsätze gefahren hat, Hans Rothfeld, Vorsitzender des Bürgerbusvereins, und Bürgermeister Christian Thegelkamp beim Dankeschön-Abend für die Ehrenamtlichen im Gasthof Nordhaus-Lemkerberg.
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„Wer Zeit gibt, wer Zuwendung gibt, wer seine Erfahrung und Talente mit anderen teilt, wer anderen hilft, der bekommt meist ganz direkt etwas zurück.“ Mit diesen Worten des Bundespräsidenten zum Tag des Ehrenamts eröffnete der Vorsitzende Hans Rothfeld seine Dankesrede. Neben den zahlreichen Unterstützern des Bürgerbus-Teams dankte er auch Bürgermeister Christian Thegelkamp, den Mitarbeitern des Rathauses und Heinrich Möller vom RVM.

Der Wert des Ehrenamts wird besonders ersichtlich, wenn man Zahlen sprechen lässt: So leisten die Freiwilligen laut Rothfeld jährlich rund 3744 Stunden Einsatz. Würde man diese mit dem Mindestlohn multiplizieren, käme man auf die Summe von 31 824 Euro.

Besonders die zufriedenen Stimmen der Fahrgäste, die den Bürgerbus in Anspruch nehmen, motivierten das Team und bestätigten es in seiner guten Absicht, erklärte Rothfeld.

Ein besonderes Augenmerk fiel auf den Bürgerbusfahrer Hans Andres. Er leistete seinen 100. Einsatz als Bürgerbusfahrer. Der Rentner, der 2012 in Pension ging und zuvor 35 Jahre Berufsfeuerwehrmann war, fand zum Bürgerbusteam, als er nach einer neuen Freizeitbeschäftigung Ausschau hielt. Für ihn als leidenschaftlichen Autofahrer ist das Fahren ein schöner Freizeitausgleich. Als ehemaliger Statistiker der Feuerwehr konnte er es sich auch nicht nehmen lassen, die Entwicklung der Fahrgastzahlen zu berechnen. „Während ich 2012 noch durchschnittlich sechs Gäste pro Schicht beförderte, sind es in diesem Jahr schon 14 pro Schicht gewesen.“ Das Angebot des Bürgerbusses wird also immer besser angenommen.

Als Geste des Dankes gab es für jeden Besucher einen „süßen Gruß vom Bürgerbus“. Hierbei handelte es sich um eine eigens entworfene Honig-Marke. „Denn was den Fleiß betrifft, so stehen wir den Bienen in Nichts nach“, sagte Hans Rothfeld.

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