TuS sagt „Danke“ für Kunstrasen
Bild: Husmann
Proppevoll war das Rathausfoyer am Dienstagabend kurz vor der Ratssitzung. Mit Plakaten und durch den persönlichen Besuch wollten viele TuS-Mitglieder sich bei der Gemeindeverwaltung sowie den Kommunalpolitikern für das positive Votum zum Kunstrasenplatz in Wadersloh bedanken.
Bild: Husmann

Im nächsten Jahr rollen die Bagger an, Schritt für Schritt entsteht ein schmucker Kunstrasenplatz. Die Sanierung der Laufbahn wird aber erst in 2014 vorgenommen. „Das war eine Herzensangelegenheit“, machte TuS-Vorsitzender Hans-Günther Scholz im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich.

Vor der Ratssitzung füllte sich das Rathausfoyer mit zahlreichen, vor allem jungen Vereinsmitgliedern. Einige trugen die roten T-Shirt mit der Aufschrift „Die Asche muss weg“ – damit hatte der Sportverein im Sommer für sein Anliegen geworben. Mit der Aktion wolle man Politik und Verwaltung „Danke“ sagen, führte Scholz aus. Für die 16 Mannschaften des Vereins, davon 13 Jugendmannschaften, sei der Platz auf jeden Fall eine Bereicherung.

Und gute Nachrichten gibt es auch für die Leichtathleten in Liesborn. Denn grünes Licht gab es mit einem mehrheitlichen Beschluss bei zwei Enthaltungen auch für die Umwandlung der Aschelaufbahn in eine Kunststoffbahn. Dazu gibt die Gemeinde einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 29 000 Euro, die Bauherrenfunktion übernimmt – wie schon beim Kunstrasenplatz – der SV Westfalen 21 Liesborn.

Über den Zustand und die Notwendigkeiten bei den Sportstätten war in den Ausschüssen intensiv gesprochen worden. Im Vorfeld der Entscheidungen hatte eine Arbeitsgruppe alle nötigen Informationen gesammelt. Durch die Gründung zweier Betriebe gewerblicher Art (BgA „Lehrschwimmbecken“ und BgA „Sportstätten“ möchte die Gemeinde die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs nutzen.

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