Vertrag für Recyclinghof  unterschrieben
Bild: Husmann
Der Plan für den neuen Recyclinghof im Centraliapark ist ausgearbeitet, der Vertrag unterschrieben. Darüber freuen sich (hinten, v.l.) Wilhelm-Josef Weinekötter (FDP), Ulrich Bösl (CDU), Rechtsanwalt Dr. Andreas Kersting, Boris Krumtünger (Verwaltung), Verena Sadlau (Vorsitzende des Umweltausschusses, FWG), Heino Teckentrup (FWG), Jan Smyczek (SPD), Josef Driftmeier (Vorsitzender Bauausschuss, CDU) sowie (vorne, v.l.) Franz Krumtünger (Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbh), AWG-Geschäftsführer Thomas Grundmann, Bürgermeister Christian Thegelkamp und sein Allgemeiner Vertreter Norbert Morfeld.
Bild: Husmann

Schon im Sommer 2013 soll der Betrieb am neuen Standort aufgenommen werden. Der Vertrag umfasst eine Laufzeit von 20 Jahren. Auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück im Centraliapark entsteht schon bald eine größtenteils überdachte Anlage, die mit Pkw angefahren werden kann. Ebenerdig und witterungsunabhängig können die Bürger die verschiedenen Abfallarten an den jeweiligen Schüttboxen entladen.

An einer so genannten „Wertstoffinsel“ in der Mitte des neuen Recyclinghofes können Glas, Naturkorken, Batterien, Altkleider und andere Abfälle entsorgt werden. Bei Sperrmüll, Grünabfall, Bauschutt, Altholz und Altreifen ist die Abgabe demnächst kostenpflichtig. Insgesamt soll das neue Areal deutlich besser zu befahren sein.

Für das gemeindeeigene Gelände am Krummen Weg, das zurzeit noch von der Firma Remondis betrieben wird, hätten sich schon einige Interessenten gemeldet, gab Bürgermeister Christian Thegelkamp bekannt. Ab Anfang Januar werde die AWG den bisherigen Betrieb am Krummen Weg bis zur Inbetriebnahme am neuen Standort weiterführen. Damit habe man schließlich einen der modernsten Recyclinghöfe im Kreis Warendorf, freute sich der Bürgermeister über den positiven Abschluss und verkündete gleichzeitig, dass die Bürger mit einer Senkung der Gebühren für die Restmüll- und die Biotonne rechnen können. Zwar könnten jetzt bestimmte Wertstoffe nicht mehr kostenfrei abgegeben werden, in letzten Zeit habe man aber immer häufiger den Verdacht gehabt, dass dies durch Bürger aus anderen Kommunen missbraucht worden sei.

Darüber hinaus soll der Service am neuen Standort ausgedehnt werden. Der Recyclinghof wird an drei statt an zwei Tagen in der Woche in Betrieb sein und pro Tag insgesamt länger seine Pforten geöffnet haben.

„Wir freuen uns über den Zuschlag, dieser Recyclinghof ist auf dem neuesten Stand der Technik und wird in Zukunft bestand haben“, machte Thomas Grundmann, Geschäftsführer der AWG deutlich. Mit dem Konzept des Hofes wolle man es den Bürgern „so einfach wie möglich machen“.

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