Viertklässler starten am Donnerstag
Bild: Christian Charisius/dpa
Am Donnerstag, 7. Mai, beginnt der Unterricht für die vierten Klassen der Grundschulen in Wadersloh – nach rund zwei Monaten Pause.
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Diese hat die Gemeindeverwaltung sich mit den Schulleitungen des Grundschulverbundes, der Sekundarschule und des Johanneums sowie dem Schulträger des Johanneums getroffen. Wie zuletzt beim Wiederbeginn für die Abiturienten des Johanneums und den zehnten Klassen der Sekundarschule sei der Schulalltag in Bezug auf die vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln angepasst worden, teilt die Gemeinde mit.

Täglich vier Unterrichtsstunden

Die vierten Klassen des Grundschulverbunds starten am Donnerstag zu den regulären Beginnzeiten mit dem Unterricht. Es werden schultäglich vier Unterrichtsstunden unterrichtet. Über den Schulbeginn für die weiteren Jahrgänge aller Schulformen wird laut Verwaltung derzeit auf allen Ebenen beraten. Die Verantwortlichen aus den Schulleitungen und die Schulträger informieren die Erziehungsberechtigten, sobald dazu gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Eine Ausweitung des Unterrichts an den weiterführenden Schulen erfolgt in dieser Woche nicht. „Wir freuen uns, dass es wieder losgeht und die Schüler langsam an die Schulen zurückkommen“, sind sich die Schulleitungen einig. Anne Walter (Grundschulverbund Wadersloh), Dr. Rainer Großbröhmer (Sekundarschule Wadersloh) und Hans-Jürgen Lang (Gymnasium Johanneum) informieren über die Rahmenbedingungen.

Raum- und Hygienekonzept erarbeitet

Raumnutzung: Für die Unterrichtsräume wurde in allen Schulen ein Raum- und Hygienekonzept erarbeitet, sodass der Unterricht in kleinen Gruppen und mit den nötigen Abständen durchgeführt werden kann.

Abstand halten: Auf dem Schulhof, im Gebäude sowie in den Klassenräumen muss der Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden.

Masken tragen in den Pausen

Mund-Nasen-Bedeckung: In den Pausen und auf den Gängen sind die Schüler angehalten, Masken zu tragen, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Beim Grundschulverbund sollen die Kinder unter anderem in den Treppenhäusern Masken tragen. Wenn die Kinder auf ihren Plätzen im Klassenraum sitzen, dürfen sie die Masken absetzen. Lehrer tragen auch Masken, wenn der notwendige Abstand nicht eingehalten werden kann.

Nur Kinder ohne Symptome dürfen Schule betreten

Temperaturmessung: Nur symptomfreie Kinder dürfen das Schulgelände betreten und werden unterrichtet. Kinder mit Krankheitssymptomen dürfen nicht zur Schule gehen. Zur Sicherheit wird bei allen Schülern vor Betreten der Schule kontaktfrei die Temperatur kontrolliert. Kinder mit einer Temperatur von 37,7 Grad oder höher sollen zügig abgeholt werden. Bis zur Abholung werden sie durch eine Aufsichtsperson betreut.

Schulbusse sind im Einsatz

Schulbusverkehr: Alle Schulbusse fahren ab Donnerstag, 7. Mai, zu den gewohnten Zeiten. Alle Schulbusse werden dann wieder morgens die Grundschüler hin- und mittags nach der vierten Unterrichtsstunde (Wadersloh: ab 11.30 Uhr, Liesborn und Diestedde: ab 11.05 Uhr) zurückbringen. Die Schulbusse fahren bereits seit 23. April (Schulbeginn der zehnten Klassen der Sekundarschule) und bedienen die Sekundarschule Wadersloh und das Gymnasium Johanneum mit einer morgendlichen Hinfahrt und zum Rücktransfer nach der sechsten Unterrichtsstunde ab 12.45 Uhr.

Masken tragen in Schulbussen

Gemäß der Coronaschutzverordnung sind laut Gemeindeverwaltung alle Schüler dazu aufgefordert, in den Schulbussen Masken zu tragen.

Betreuungssysteme in den Grundschulstandorten: Mit der Schulöffnung für die Viertklässler zum 7. Mai werden auch die Betreuungsangebote für diese Altersgruppe wieder geöffnet. Demnach können Viertklässler, die zu einem Betreuungsangebot in den Grundschulen angemeldet sind, dieses wieder wie gewohnt in Anspruch nehmen. Die Notbetreuung für Viertklässler entfällt mit der Wiederaufnahme des Unterrichts. Alle anderen Kinder können wie bisher in den Notgruppen betreut werden.

Mittagessen wird nicht ausgegeben

Mittagessen: Der Infektions- und Gesundheitsschutz aller Schüler, des Kollegiums sowie des Personals an den Schulen hat derzeit höchste Priorität. Angesichts der einzuhaltenden Hygieneregeln und Abstandsvorgaben ist es in den Betreuungsangeboten (unter anderem OGS) an den Grundschulstandorten bis auf weiteres nicht möglich, ein Mittagessen auszugeben. Das gilt ab sofort sowohl für die in den Betreuungssystemen an den Grundschulen angemeldeten Kinder als auch für die Kinder in der Notbetreuung. Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, ihrem Kind für den Schulbesuch genügend eigenes kaltes Essen wie beispielsweise Brötchen, Butterbrot, Obst, Gemüse und Joghurt mitzugeben. Das Aufwärmen mitgebrachter Mahlzeiten ist aufgrund der Hygienevorgaben ebenfalls nicht möglich.

Weitere Informationen und Details zur Umsetzung des Ablaufes im Schulalltag erhalten die Eltern laut Verwaltung von ihrer Schule.

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