Wadersloher Bürgerbus auf Überholspur
Bild: Bezirksregierung Münster
Nutzten die Chance, für die Bürgerbus-Idee in Münster zu werben: (v. l.) Helmut Bücker (2. Vorsitzender des Wadersloher Bürgerbusvereins), Johannes Opperbeck (Leiter Arbeitsgruppe Fahrer), Hans Rothfeld (Vorsitzender), Leonard Nolte (Geschäftsführer), Gerd Bettmann (Kassierer) und Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke.
Bild: Bezirksregierung Münster

Der Vorsitzende des Wadersloher Bürgerbusvereins freute sich über die anerkennenden Worte von Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke. Er dankte den Ehrenamtlichen für ihren vorbildlichen Einsatz. „Bürger fahren für Bürger – von Westerkappeln im Norden bis Olfen im Süden, von Rhede im Westen bis Wadersloh im Osten“, betonte Klenke. Dass er dabei die Wadersloher explizit erwähnte, kam bei ihnen natürlich besonders gut an. „Er hat das Motto ,Bürger für Bürger’ sehr gut herausgestellt“, resümierte Hans Rothfeld gestern im „Glocke“-Gespräch.

Die Wadersloher nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Vereinen. Dabei hatten die heimischen Initiatoren gute Nachrichten im Gepäck. Schließlich haben sie eine positive Entwicklung der Fahrgastzahlen festgestellt. „Mitte März konnten wir schon die Grenze von 400 Nutzern im Monat überschreiten“, stellte Hans Rothfeld heraus. Ein positiver Trend sei auszumachen. Das Besondere daran: Das Angebot komme sowohl bei älteren, als auch bei jüngeren Bürgern an. Einig waren sich die Vereinsvertreter, dass ein solches Projekt Zeit brauche. So müssten sich Fahrpläne und Abläufe erst herumsprechen. Seit September 2013 rollt der Bürgerbus durch die Gemeinde Wadersloh.

Was außerdem bleibt, ist das gute Gefühl zu helfen. „Man merkt, dass den Fahrern ihre Aufgabe Spaß macht. Deshalb mache ich mir über die Zukunft der Bürgerbusse gar keine Sorgen“, sagte Franz Heckens von Pro Bürgerbus NRW bei der Veranstaltung am Sonntag in Münster. Die Wadersloher durften sich auf jeden Fall angesprochen fühlen.

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